Verzweifelte Suchaktion nach BVB-Sieg: Wer kann Effzeh-Fan Markus Schlösser helfen?

Im Stadion

Keine Orks, Elben oder Hobbits sind Teil dieser Geschichte und doch dreht sich alles nur um den einen Ring. Den hat ein Effzeh-Fan nämlich im Dortmunder Stadion verloren.

Dortmund

, 28.01.2020, 11:52 Uhr / Lesedauer: 2 min
Verzweifelte Suchaktion nach BVB-Sieg: Wer kann Effzeh-Fan Markus Schlösser helfen?

Markus Schlösser (l.) verlor am Freitag seinen Ring im Dortmunder Stadion. © Privat/Schlösser

Markus Schlösser ist der Effzeh-Fan, dem die Niederlage gegen den BVB wohl am meisten zusetzt. Nicht wegen der fünf Gegentore, nicht wegen der schwarzgelben Haaland-Show und auch nicht wegen der verpassten drei Punkte. Der Auswärtsfanbetreuer des 1. FC Köln hat etwas viel wertvolleres verloren an diesem Freitagabend im Dortmunder Stadion: seinen Ehering.

Effzeh-Fan verliert Ehering bei BVB-Spiel: Wer hat ihn gefunden?

Verzweifelt sucht der 36-jährige Rettungssanitäter jetzt seinen Ring mit der Carbonfassung. „Wenn ich nur genau wüsste, wo und wann ich ihn verloren habe“, sagt Schlösser im Gespräch mit dieser Redaktion. Neue Handschuhe habe er sich gekauft, das Effzeh-Wappen prangt auf dem Handrücken. „Vielleicht habe ich den Ring verloren, als ich mir die Handschuhe an- oder ausgezogen habe“, meint Schlösser.

In den Sozialen Netzwerken hofft er auf einen ehrlichen Finder, der Ehering hat selbstverständlich einen großen emotionalen Wert. „Im Ring ist unser Hochzeitsdatum eingraviert, es war eine Sonderanfertigung, wir können ihn nicht einfach nachbestellen“, erzählt Schlösser, der seit 2017 verheiratet ist. Das genaue Datum möchte er nicht verraten. „Das kann nur der ehrliche Finder wissen.“

Eine Belohnung will er auch zahlen. Keine Sorge, liebe BVB-Fans, Schlösser entlohnt nicht in Kölsch. „200 Euro habe ich mir überlegt“, so der zweifache Familienvater. 20 Kisten Dortmunder Pils also ungefähr – klingt fair. Und falls der Ring-Finder keine Belohnung möchte, gibt´s für andere Menschen etwas zu trinken. Weit wertvoller, als kaltes Pils.

Neven-Subotic-Stiftung könnte vom Finderlohn profitieren

„Ich kenne jemanden, der mit der Neven-Subotic-Stiftung zusammenarbeitet. Wenn ich meinen Ring wiederbekomme, würde ich den Finderlohn dann aus Dankbarkeit auch einfach spenden“, sagt Schlösser. Der Ex-Dortmunder sorgt mit seiner Stiftung für sauberes Trinkwasser in eher ärmlichen Regionen, das Geld wäre dort sicherlich gut aufgehoben.

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Doch zunächst muss der Ring zurück an den Finger. Vor dem Anpfiff am Freitagabend, 90 Minuten später hatte der BVB mit 5:1 gewonnen, sei er noch an der gewohnten Stelle zu sehen gewesen. „Ich habe zwei Bekannte getroffen, die Sanitätsdienst im Stadion hatten“, erzählt Schlösser. Die Freunde seien sich sicher gewesen: Da war der Ring noch am Finger. Irgendwo im Block 61 auf der Nordtribüne muss er dann abhandengekommen sein.

Ehefrau bleibt gelassen – und hat Lösung parat

Schlössers Trauzeuge war übrigens an diesem Spieltag mit ihm im Stadion, sie standen zusammen im Block. „Der ärgert sich auch, dass der Ring weg ist. Meine Freunde waren natürlich ebenfalls traurig“, so Schlösser.

Dafür hat´s Ehefrau Laura gelassener genommen. „Kann passieren“, sei ihre Reaktion gewesen. Und eine Lösung für das Ring-Problem hat sie auch schnell gefunden. „Wir lassen uns jetzt Ringe tätowieren. Den kann ich schließlich nicht verlieren“, meint Schlösser. Falls der echte Ring wieder auftaucht, passt er schließlich auch über den „neuen“ Ring.

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Der ehrliche Finder des Eherings kann sich gerne per Mail an diese Redaktion unter bvb-team@lensingmedia.de wenden.

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