Stimmen zum Spiel

Terzic erklärt BVB-Sieg gegen Leipzig: Bekannter Fangesang als Motivation

Borussia Dortmund meldet sich mit dem 3:1 in Leipzig zurück - und zeigt endlich wieder BVB-Fußball. Kapitän Marco Reus ist stolz, Trainer Edin Terzic verrät einen Motivationskniff.
Edin Terzic (l.) bejubelt den BVB-Sieg in Leipzig gemeinsam mit Mats Hummels. © dpa

Borussia Dortmund gewinnt das Topspiel bei RB Leipzig mit 3:1. Dabei geholfen hat dem BVB ein bekannter Fangesang, wie Trainer Edin Terzic bei „Sky“ erklärte. Hier gibt’s die Stimmen zum Spiel.

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Emre Can (BVB-Spieler): „In einem Topspiel muss man immer aggressiv sein. Wir haben später besser ins Spiel gefunden. Jeder weiß: Wir haben Erling Haaland (RN-Note: 1,5) da vorne. Der Sieg hat uns extrem gut getan, die letzten Wochen waren nicht so einfach. Jetzt wollen wir wieder voll angreifen. Wir haben extrem viel Qualität und müssen sie in jedem Spiel abrufen. Wir spielen ein anderes System, er (BVB-Trainer Terzic, Anm. d. Red.) zeigt uns genau, wie wir anlaufen müssen. Das hat er heute richtig super gemacht und wir auch. Wenn wir in jedem Spiel abrufen, was wir können, dann können wir etwas erreichen.“

Marco Reus (BVB-Kapitän): „Die Anforderungen sind immer sehr hoch, auch bei mir persönlich. Heute war es ein deutlicher Schritt nach vorne. Wir freuen uns, dass wir so eine zweite Halbzeit hingelegt haben. Leipzig hat uns anfangs gestresst. RB ist ein hervorragender Gegner, von daher sind wir auch unglaublich stolz. Wir wissen um unsere eigene Stärke – und müssen das jetzt immer über die 90 Minuten zeigen.“

Edin Terzic (BVB-Trainer): „Wir wussten, dass es ein extrem wichtiges Spiel für uns sein wird. Am 15. Spieltag wird nichts entschieden, wir wissen jetzt aber, in welche Richtung es gehen kann. Wir haben den ersten Schritt gemacht. Wir hatten 112 Fehlpässe und davon gefühlt 110 in der ersten Halbzeit. Das haben wir abgestellt und uns dann noch mit drei Treffern belohnt. Diese Leichtigkeit, diese Magie hat lange gefehlt. Wir vermissen unsere Fans. Normalerweise singen sie immer, wenn wir auf das Spielfeld laufen: Auf geht‘s Dortmund – kämpfen und siegen. Das ist unser Slogan, den wir uns erarbeiten wollten. Das hat nicht immer geklappt – aber heute hat es gepasst. Das wollen wir jetzt konstant Woche für Woche abliefen.“

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Bundesliga, 15. Spieltag: RB Leipzig – BVB 1:3 (0:0)

Manuel Akanji (BVB-Innenverteidiger): „In der ersten Halbzeit war Leipzig schon die bessere Mannschaft – aber ohne klare Torchancen. Sie haben es gut gemacht und uns gut gepresst. Wir haben als Mannschaft gut verteidigt, sind geduldig geblieben und haben unsere Chancen genutzt. Das entscheidet dann solche Spiele.“

Erling Haaland (BVB-Doppeltorschütze): „Es ist immer eine besondere Motivation da gegen Leipzig. Das fühlt sich gut an. Wir haben für Axel Witsel gespielt – ich wünsche ihm gute Besserung. Es waren tolle Tore heute und wir haben eine große Qualität. Es wurde für mich mal wieder Zeit, zu treffen.“

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Yussuf Poulsen (RB-Stürmer): „Wir hatten ein gutes Gefühl in der ersten Halbzeit, so müssen wir auch in die zweite Halbzeit reingehen. Haben wir aber nicht gemacht. Dortmund ist extrem gut bei Kontern, das haben sie heute wieder gezeigt. Durch die zweite Halbzeit hat der BVB verdient gewonnen. Das müssen wir in Zukunft besser machen und lernen daraus. Die Enttäuschung ist groß, wir hatten uns mehr vorgenommen.“

Willi Orban (RB-Verteidiger): „Insgesamt sind wir enttäuscht. In der ersten Hälfte waren wir gut im Spiel, sehr dominant. In der zweiten Hälfte war der Punch weg und Dortmund hat gewonnen. Wir haben viele einfache Bälle verloren, Dortmund hat mehr Freiräume bekommen und wir waren im Mittelfeld nicht mehr so stark. Das war schon ein kleiner Rückschlag heute.“

Julian Nagelsmann (RB-Trainer): „In der ersten Halbzeit haben wir es eigentlich gut gemacht. Im Umschaltmoment hat uns die Tiefe gefehlt. Ab der 35. Minute sind die Dortmunder besser ins Spiel gekommen. Wir sind zu wenig hinter die Kette gekommen. In der zweiten Halbzeit hatten wir nicht mehr so die Struktur und größere Abstände. Dann haben wir einfach zu viele Ballverluste gehabt, die hat Dortmund mit schönen Toren genutzt.“

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