Sie haben zahlreich abgestimmt: Das ist Ihre BVB-Mannschaft des Jahrzehnts

Borussia Dortmund

Zum Ende des Jahres haben wir das Team des Jahrzehnts von Borussia Dortmund gesucht. Über 15.000 Stimmen wurden abgegeben. Es gab deutliche und knappe Ergebnisse. Das ist ihre Auswahl.

Dortmund

, 29.12.2019, 14:30 Uhr / Lesedauer: 5 min
Sie haben zahlreich abgestimmt: Das ist Ihre BVB-Mannschaft des Jahrzehnts

Roman Weidenfeller und Jürgen Klopp entschieden ihre Wahl deutlich für sich. © imago sportfotodienst

Torwart: Roman Weidenfeller, 3.700 Stimmen

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BVB-Torhüter des Jahrzehnts: Roman Weidenfeller © Guido Kirchner

Es war eine klare Angelegenheit im Tor. Kaum war die Abstimmung online gestellt, schnappte sich Roman Weidenfeller den ersten Platz und gab ihn nicht wieder her. Satte 3.700 Stimmen konnte er auf sich vereinen - und ließ damit Roman Bürki deutlich hinter sich. Weidenfeller stand von 2002 bis 2018 bei der Borussia unter Vertrag, spielte 463 Mal für die Schwarzgelben. Nur Michael Zorc lief noch häufiger für den BVB auf. Mit dem BVB wurde er zwei Mal Deutscher Meister, einmal DFB-Pokalsieger. Und auch Weltmeister darf er sich nennen. Unvergesslich bleibt sein Interview mit Dubai Sports: „We have a grandios Saison gespielt“.


Die weiteren Positionen im Tor:

Rang 2: Roman Bürki, 1100 Stimmen

Rang 3: Mitch Langerak, 489 Stimmen

Rang 4: Marwin Hitz, 280 Stimmen

Abwehr: Mats Hummels, 2.300 Stimmen

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Einer der BVB-Abwehrspieler des Jahrzehnts: Mats Hummels © imago images/Revierfoto

Von allen acht nominierten Abwehrspielern, bekam Mats Hummels die meisten Stimmen. Schon mit 19 Jahren wechselte er vom FC Bayern München zu Borussia Dortmund und prägte die erfolgreiche Ära mit zwei Meistertiteln und dem DFB-Pokal-Sieg 2012. Die Krönung seiner Karriere war sicherlich der Weltmeistertitel 2014. Zwei Jahre später ging er zurück nach München, läuft mittlerweile aber wieder für die Schwarzgelben auf und hat sich die Rolle als Abwehrchef direkt wiedergeholt.

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Abwehr: Neven Subotic, 2.000 Stimmen

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Einer der BVB-Abwehrspieler des Jahrzehnts: Neven Subotic © imago sportfotodienst

Neven Subotic lief 196 Mal für den BVB auf und hat sich in dieser Zeit in die Herzen aller Borussia-fans gespielt. Er kam gemeinsam mit Jürgen Klopp ins Ruhrgebiet und war aus der Innenverteidigung neben Mats Hummels nicht wegzudenken. Noch heute wird er bejubelt, wenn er wieder einmal in Dortmund ist - wohl auch wegen seiner Ansage an Arjen Robben nach dessen verschossenen Elfmeter. Auch er war Teil der Meistermannschaft und wurde mit dem BVB Pokalsieger. Nicht nur auf dem Platz gab Subotic eine gute Figur ab. Auch beim Feiern war der Serbe ganz weit vorne dabei.

Abwehr: Lukasz Piszczek, 1.900 Stimmen

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Einer der BVB-Abwehrspieler des Jahrzehnts: Lukasz Piszczek © Kirchner-Media

Der unermüdliche Dauerläufer hinten rechts - oder ab und an auch in der Innenverteidigung. Dabei war er einst noch Offensivspieler. Der Pole wechselte 2010 aus Berlin nach Dortmund und war seitdem einer der zuverlässigsten BVB-Spieler. 345 Mal lief er nun schon für Borussia Dortmund auf, erzielte dabei 17 Treffer und bereitete 64 vor. Noch nie flog er in einem Pflichtspiel für den BVB vom Feld. Auch er darf sich zweifacher Deutscher Meister nennen. Piszczek war es auch, der mit seinem Treffer 2011 in Mainz in der 90. Minute die Trendwende einleitete - die schlussendlich zum Titelgewinn führte.

Die weiteren Positionen in der Abwehr:

Rang 4: Marcel Schmelzer, 909 Stimmen

Rang 5: Achraf Hakimi, 783 Stimmen

Rang 6: Kevin Großkreutz, 625 Stimmen

Rang 7: Sokratis, 560 Stimmen

Rang 8: Raphael Guerreiro, 493 Stimmen


Mittelfeld: Sebastian Kehl, 2.200 Stimmen

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Einer der BVB-Mittelfeldspieler des Jahrzehnts: Sebastian Kehl © imago/Thomas Bielefeld

Für die Fans war es keine Frage: El Capitano Kehl gehört definitiv in die BVB-Elf des Jahrzehnts. Von allen Mittelfeldspielern, bekam Kehl die meisten Stimmen. Bereits 2002 kam er zu Borussia Dortmund und schlug zugleich ein Angebot des FC Bayern München aus. Alleine das entzückte schon die Anhänger von Borussia Dortmund. Kehl blieb dem Verein bis 2015 treu und ist heute als Leiter der Lizenzspielerabteilung aktiv. Auf dem Weg zum Pokalfinale schoss er ein spektakuläres Tor gegen 18999 Hoffenheim in der Verlängerung. Ansonsten war sein Spiel eher nicht spektakulär, er verrichtete seinen Dienst komplett souverän und hielt den Laden hinten dicht. Belohnt wurde das auch mit drei Meistertiteln und einem DFB-Pokalsieg.

Mittelfeld: Sven Bender, 1.100 Stimmen

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Einer der BVB-Mittelfeldspieler des Jahrzehnts: Sven Bender © imago/photoarena/Eisenhuth

Sebastian Kehl und Sven Bender im defensiven Mittelfeld - da muss man als Offensivakteur erst einmal vorbeikommen. Sven Bender überzeugte im BVB-Trikot durch unbändigen Einsatz, nicht selten bis über die Schmerzgrenze hinaus. Mehrer Knochenbrüche und andere Verletzungen erlitt er - aber Sven Bender stand jedes Mal wieder auf. Michael Zorc sagte einmal über ihn: „Gegen Sven Bender ist Chuck Norris ein Weichei“. Eine Einstellung die mit der Wahl in die BVB-Elf des Jahrzehnts belohnt wird. Auch er war Teil der Meistermannschaft 2011 und 2012, holte zudem zweimal den DFB-Pokal. Unvergessen bleibt seine Rettungstat gegen Arjen Robben im DFB-Pokalhalbfinale 2017.

Mittelfeld: Jakub Blaszczykowski, 1.700 Stimmen

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Einer der BVB-Mittelfeldspieler des Jahrzehnts: Jakub Blaszczykowski © imago/Kolvenbach

Der zweite Pole, der in diesem Jahrzehnt beim BVB seine Spuren hinterlassen hat. Jakub Blaszczykowski oder auch einfach Kuba war bereits kurz nach seinem Wechsel zu Borussia Dortmund Publikumsliebling und harmonierte prächtig mit Lukasz Piszczek auf der rechten Seite. Kuba lief 253 Mal für den BVB auf, erzielte dabei 32 Treffer und legte weitere 52 auf. Zwei Mal durfte er die Deutsche Meisterschaft bejubeln einmal den DFB-Pokal. Seine Art zu spielen, kam bei den BVB-Fans so gut an, dass BVB-Rappe M.I.K.I. ihm nach seinem Abgang sogar ein eigenes Lied widmete - samt ganz viel Herzschmerz.

Mittelfeld: Mario Götze, 1.100 Stimmen

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Einer der BVB-Mittelfeldspieler des Jahrzehnts: Mario Götze © Guido Kirchner

Als Mario Götze in die Bundesliga kam, versetzte er die Fans regelmäßig in Staunen. Diese schnellen Bewegungen, dieser Torabschluss und das alles in dem jungen Alter. So etwas hatte man lange nicht mehr beim BVB gesehen. Götze machte sich schnell einen großen Namen, wurde 2011 zum „Golden Boy“ für den beten U21-Spielre der Welt gewählt und schoss die Nationalmannschaft 2014 zum Weltmeister. 2013 ging er zum FC Bayern München, mittlerweile ist er aber zum BVB zurückgekehrt. Er sorgte für viele Momente der Ekstase bei den Fans - zum Beispiel beim Tor gegen Hannover 96 in der Meistersaison 2010/2011.

Mittelfeld: Shinji Kagawa, 1.100 Stimmen

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Einer der BVB-Mittelfeldspieler des Jahrzehnts: Shinji Kagawa © imago/Thomas Bielefeld

Eine der ganz großen Märchengeschichten des Jahrzehnts schrieb der Japaner Shinji Kagawa beim BVB. Für nur 350.000 Euro kam er von Cerezo Osaka nach Dortmund, für 22 Millionen Euro ging es dann später zu Manchester United. In der Zwischenzeit gewann er mit dem BVB zwei Deutsche Meisterschaften und einen Pokalsieg. In England wurde Kagawa nicht so richtig glücklich, weshalb er erneut beim BVB aufschlug und die Fans mit seinen Wendungen und Tricks verzückte. Im schwarzgelben Trikot schoss er insgesamt 60 Tore und bereitete 55 vor. Einige dieser Treffer könnt ihr noch einmal hier sehen.

Die weiteren Positionen im Mittelfeld:

Rang 6: Ilkay Gündogan, 917 Stimmen

Rang 7: Axel Witsel, 901 Stimmen

Rang 8: Nuri Sahin, 868 Stimmen

Rang 9: Henrikh Mkhitaryan, 307 Stimmen

Rang 10: Julian Weigl, 290 Stimmen

Sturm: Marco Reus, 1.800 Stimmen

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Einer der BVB-Stürmer des Jahrzehnts: Marco Reus © Kirchner Media

Ist Marco Reus fit, kann er jeder Abwehr dieser Welt weh tun. Seine Dynamik und seine Torgefahr machen Reus zu einem besten Spieler der Bundesliga. Über die Umwege Rot-Weiß Ahlen und Borussia Mönchengladbach kam er 2012 zum BVB zurück - und ist nun Kapitän. Immer wieder hatte er Angebote von Top-Vereinen, blieb aber bei Borussia Dortmund. 2017 gewann er mit den Schwarzgelben den DFB-Pokal. Für den BVB erzielte der Dortmunder Junge in 262 Einsätzen 127 Tore - und bereitete auch noch 80 vor. Eine sehenswerte Bilanz.

Sturm: Robert Lewandowski, 1.300 Stimmen

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Einer der BVB-Stürmer des Jahrzehnts: Robert Lewandowski © imago sportfotodienst

Lange bevor Robert Lewandowski für den FC Bayern München auf Torejagd ging, bewies er bei Borussia Dortmund sein außergewöhnliches Können. Über 100 Pflichtspieltore schoss der Pole für die Schwarzgelben. Darunter ein Hattrick im DFB-Pokalfinale 2012 und vier Tore im Champions-League Halbfinale gegen Real Madrid. Mit dem BVB wurde Lewandowski zwei Mal Deutscher Meister und einmal DFB-Pokalsieger.

Die weiteren Positionen im Sturm:

Rang 3: Lucas Barrios, 806 Stimmen

Rang 4: Jadon Sancho, 797 Stimmen

Rang 5: Pierre-Emerick Aubameyang, 753 Stimmen

Rang 6: Paco Alcacer, 245 Stimmen

Rang 7: Christian Pulisic, 234 Stimmen

Rang 8: Ousmane Dembele, 170 Stimmen


Trainer: Jürgen Klopp, 1.500 Stimmen

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BVB-Trainer des Jahrzehnts: Jürgen Klopp © imago sportfotodienst

Na klar, alles andere hätte auch verwundert. Mit riesigem Abstand wurde Jürgen Klopp zum BVB-Trainer des Jahrzehnts gewählt. 1.500 Stimmen erhielt der gebürtige Stuttgarter. Neben den beiden Deutschen Meisterschaften und dem DFB-Pokal lag das sicherlich auch an seiner lebhaften Art an der Seitenlinie und in zahlreichen Interviews und Pressekonferenzen. Jürgen Klopps Lebensart steckte an und trieb sein Team zu Höchstleistungen. Mittlerweile ist Klopp beim FC Liverpool aktiv und würde jüngst zum Welttrainer des Jahres gewählt.

Die weiteren Positionen bei den Trainern:

Rang 2: Thomas Tuchel, 220 Stimmen

Rang 3: Lucien Favre, 147 Stimmen

Rang 4: Peter Stöger, 61 Stimmen

Rang 5: Peter Bosz, 56 Stimmen

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