Roman Bürki und der BVB: Vertragsgespräche starten bereits in Marbella

dzBorussia Dortmund

Der BVB steht kurz davor, einen Leistungsträger langfristig an sich zu binden. Die Gespräche über eine Vertragsverlängerung mit Torhüter Roman Bürki beginnen. Offen sind nur noch wenige Punkte.

Marbella

, 06.01.2020, 12:52 Uhr / Lesedauer: 2 min

Am beiderseitigen Interesse zur weiteren Zusammenarbeit hatten sowohl Borussia Dortmund als auch der Spieler keinen Zweifel gelassen. Wie diese Redaktion erfuhr, werden jetzt die Gespräche aufgenommen.

Bürki hat sich beim BVB als Leistungsträger etabliert

Borussia Dortmunds Sportdirektor Michael Zorc lobte Bürki als „außergewöhnlichen Rückhalt“ und bewertete die Leistungen des Schweizer Torhüters als „sehr stabil“. In der Nachfolge des langjährigen Stammtorwarts Roman Weidenfeller hat sich Bürki seit 2015 - nach herausfordernden ersten Jahren - längst als Leistungsträger etabliert. Die „Bürki, Bürki“-Rufe von der Südtribüne hallen immer häufiger durch den Signal Iduna Park.

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2017 hatten die Borussia und Bürki den gemeinsamen Vertrag bis 2021 verlängert. Jetzt geht es um die nächste Ausweitung. Der Berater des Torhüters von der Schweizer Agentur „International Football Management“ weilte am Montag in Marbella an der Costa del Sol, schaute interessiert beim Training der Borussia zu. Im Teamhotel „Gran Melia don Pepe“ beginnen die Gespräche über die Rahmendaten des neuen Kontrakts.

Roman Bürki: „Ich weiß, was ich will“

Weil es bei der grundsätzlichen Zielrichtung beider Seiten keine Unstimmigkeiten gibt, geht es in den Verhandlungen „nur“ um Zahlen. Bürki wird im November 30 Jahre alt. Einigen sich die Parteien auf eine Verlängerung um zwei oder sogar um drei Jahre? Bei einem Vertrag bis Sommer 2024 wäre der Torhüter dann 33 - das muss für einen fitten Torhüter noch längst kein Rentenalter sein. Die gestiegene Wertschätzung und die immer bedeutendere Rolle des Keepers im Kader sollen auch finanziell widergespiegelt werden. Bürki erklärte: „Ich weiß, was ich will.“

Roman Bürki und der BVB: Vertragsgespräche starten bereits in Marbella

© Deltatre

Eile ist bei den Gesprächen zwischen Bürkis Berater und dem BVB nicht geboten. Da größere Schwierigkeiten aufgrund der langjährigen und vertrauensvollen Zusammenarbeit ebenso nicht zu erwarten, sind, ist die Verlautbarung eines neuen Arbeitspapiers für die alte und neue Nummer eins von Borussia Dortmund wohl nur eine Frage der (Lauf-)Zeit.

Bürki lobt den BVB in den höchsten Tönen

Am Sonntag hatte Bürki seinen Arbeitgeber in höchsten Tönen gelobt. „Ich fühle mich sehr wohl beim BVB und habe dem Klub sehr viel zu verdanken, denn er hat auch in schwierigen Zeiten zu mir gestanden“, sagte der Schweizer. „Im Moment“, ergänzte er bei der Frage nach seiner Zukunft in Schwarzgelb, „kann ich mir nichts anderes vorstellen.“

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