Borussia Dortmund

Polizeieinsatz bei BVB-Youngster Youssoufa Moukoko

Youssoufa Moukoko fehlt Borussia Dortmund im Saison-Endspurt verletzt. Sportlich wird der junge BVB-Stürmer ausgebremst, abseits des Platzes droht ihm Ärger mit der Staatsanwaltschaft.
Droht Ärger: BVB-Youngster Youssoufa Moukoko. © imago / Uwe Kraft

In der Wohnung des BVB-Stürmers Youssoufa Moukoko hat es am vergangenen Mittwoch einen Polizeieinsatz gegeben. Zunächst hatte die „Bild“-Zeitung am späten Samstagabend darüber berichtet. Eine junge Frau meldete sich demnach bei der Polizei und erklärte, sie sei gegen ihren Willen eingeschlossen worden und könne die Wohnung des BVB-Stürmers nicht verlassen. Bei der Frau handelt es sich um die Ex-Freundin des 16 Jahre alten Moukokos. Recherchen der Ruhr Nachrichten bestätigen den Vorfall.

BVB-Youngster Youssoufa Moukoko droht Ärger

Polizeisprecher Oliver Peiler erklärte gegenüber der „Bild“: „Ich kann diesen Einsatz bestätigen, die Frau wollte später allerdings keine weitere Strafverfolgung, sie hat auch keinen Strafantrag gestellt. Wie die Ermittlungen weitergehen, muss jetzt die Staatsanwaltschaft entscheiden.“

Offenbar hatte Moukoko nach einem Streit mit der jungen Frau auf ein klärendes Gespräch gedrängt, seine Wohnung dann aber wegen eines Termins verlassen. Später habe er das Gespräch fortsetzen wollen und deswegen die Tür abgeschlossen. Die junge Frau blieb allein in der Wohnung zurück und rief daraufhin die Polizei. Zu einer Fortsetzung des Gesprächs kam es nicht mehr.

BVB wartet weitere Vorgehensweise der Staatsanwaltschaft ab

Der BVB teilte auf Nachfrage der Ruhr Nachrichten am Sonntag mit, sich nicht zu dem Vorfall zu äußern. Man stehe in engem Austausch mit dem Spieler und warte nun die weitere Vorgehensweise der Staatsanwaltschaft ab.

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