Paco Alcacer über Jadon Sancho: „Er kann einer der Besten der Welt werden“

BVB-Stürmer

Für Paco Alcacer steht eine besondere Partie an. Über das Wiedersehen mit dem FC Barcelona und einen besonderen Spieler im BVB-Kader hat der Stürmer mit der spanischen „Sport“ gesprochen.

Dortmund

, 04.09.2019, 15:00 Uhr / Lesedauer: 2 min
Paco Alcacer über Jadon Sancho: „Er kann einer der Besten der Welt werden“

Paco Alcacer hat den Wechsel zu Borussia Dortmund nicht bereut. Auf das Wiedersehen mit dem FC Barcelona freut er sich besonders. © imago

Alcacer hat mit Lionel Messi gespielt, mit Neymar, einen Mitspieler aus seinem aktuellen Kader aber hält er für ein ganz besonderes Talent: „Jadon Sancho“, sagt Alcacer in dem Interview in seiner Heimat, „hat perfekte Eigenschaften. Er ist noch ein „Kid“, erst 19 Jahre alt, aber wenn er nicht abdreht, wird er ein Top-Spieler.“ Das junge Alter stelle eine Gefahr da: „Da ist immer eine Unsicherheit. Aber in der Kabine ist er top. Wenn er sich weiter verbessert, wird er einer der besten der Welt.“

Wie ein Klassentreffen

Für Alcacer geht ein Traum in Erfüllung, wenn Borussia Dortmund zum Start in die Champions League auf seinen Ex-Klub FC Barcelona trifft. „Es fühlt sich an, als wenn man seine Klassenkameraden trifft, seine Freunde, die man zurückgelassen hat. Es ist ein besonderes Spiel“, so der 26-Jährige.

Paco Alcacer über Jadon Sancho: „Er kann einer der Besten der Welt werden“

„Er kann einer der Besten der Welt werden“, sagt Paco Alcacer über Teamkollege Jadon Sancho (l.) © imago

Dass es vielleicht nicht zum Wiedersehen mit Lionel Messi kommt, der an einer Wadenverletzung laboriert, sei schade, aber „besser für uns, wenn er nicht spielen kann. Er gibt dem Team etwas, das kein anderer kann.“

Schade sei allerdings die geplatzte Rückkehr von Neymar zu den Katalanen: „Man steckt da nicht drin. Wir Spieler wurden alle schon mal transferiert, die Unsicherheit ist immer da. Ich kann aber sagen, dass er sich als Person tadellos verhalten hat. Ich habe eine gute Beziehung zu ihm.“

Wechsel nicht bereut

In Dortmund habe er sich schnell wohl gefühlt, erklärte Alcacer dem spanischen Sportblatt. „Im Leben trifft man Entscheidungen. Ich habe diese nicht bereut. Sich gut mit den Teamkameraden zu verstehen, ist der Schlüssel.“ Dass er zufrieden ist, in dieser Saison die Joker-Rolle hinter sich gelassen zu haben, daraus macht Paco Alcacer allerdings keinen Hehl. „Die Spielminuten sind wichtig“, gibt er zu. „Es geht um Vertrauen und darum, sich wohl zu fühlen auf dem Platz.“

Mit vier Treffern führt der Spanier die interne Torschützenliste der Borussia schon wieder an. In der vergangenen Spielzeit gelangen ihm in nur 26 Bundesliga-Partien 18 Treffer.

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