Muskelfaserriss bei Lukasz Piszczek - der BVB muss auf den Außenbahnen umstellen

Borussia Dortmund

Borussia Dortmunds Personalprobleme vergrößern sich. Nun fällt auch noch Lukasz Piszczek aus. Ein anderer Spieler könnte hingegen bald ins Mannschaftstraining zurückkehren.

Dortmund

, 07.10.2019, 16:11 Uhr / Lesedauer: 1 min
Muskelfaserriss bei Lukasz Piszczek - der BVB muss auf den Außenbahnen umstellen

© imago images/Jan Huebner

Borussia Dortmunds Probleme auf den defensiven Außenbahnen vergrößern sich. Rechtsverteidiger Lukasz Piszczek fällt nach Vereinsangaben mit einem Muskelfaserriss vorerst aus.

Die Pressemitteilung, die der BVB über die App verbreitete, umfasste dürre zwei Zeilen: Der Vize-Kapitän, beim 2:2 in Freiburg schon nach 15 Minuten verletzt ausgewechselt, werde „innerhalb der nächsten 14 Tage“ verletzungsbedingt ausfallen. Die ärztliche Untersuchung der Verletzung bei Piszczek, die nach Angaben von Trainer Lucien Favre die rechten Adduktoren betrifft, brachte einen Muskelfaserriss zutage.

Hoffnung besteht bei Nico Schulz

Damit dürfte der 33-Jährige zumindest das kommende Bundesliga-Heimspiel gegen Borussia Mönchengladbach noch verpassen, womöglich auch noch die dritte Gruppenpartie in der Champions League bei Inter Mailand (23. Oktober). Nach der aktuellen Länderspiel-Pause startet für den BVB mit dem Heimspiel gegen den aktuellen Bundesliga-Tabellenführer eine intensive Phase mit sieben Partien in nur 22 Tagen.

Muskelfaserriss bei Lukasz Piszczek - der BVB muss auf den Außenbahnen umstellen

Nico Schulz ist seit vergangener Woche ins Lauftraining zurückgekehrt. © Guido Kirchner

Auf den Außenverteidiger-Positionen bleibt es personell damit eng beim BVB. Neben Piszczek fehlt aktuell seit Wochen Linksverteidiger Nico Schulz, der immer noch an einem angerissenen Band unter der linken Fußwurzel laboriert. Nachdem Schulz in der vergangenen Woche schon mit leichtem Lauftraining begonnen hat, gibt es Hoffnung, dass er bald wieder mit der Mannschaft auf dem Platz stehen kann. Sein Substanzverlust nach nun schon vierwöchiger Verletzungspause ist allerdings beträchtlich.

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