Die Wiedergutmachung ist geglückt, Borussia Dortmund zieht als Gruppensieger ins Achtelfinale der Champions League ein. Mit diesem BVB ist wieder zu rechnen. Dirk Krampe kommentiert.

Monaco

, 12.12.2018 / Lesedauer: 2 min

Borussia Dortmund geht als Tabellenerster aus der diesjährigen Gruppenphase der Champions League in die K.o.-Spiele nach der Winterpause. Damit trifft der BVB im Achtelfinale im Februar und März zunächst auf einen Tabellenzweiten der anderen Gruppen.

Credo der Wiedergutmachung

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Die vordringlichste Aufgabe für die diesjährige Gruppenphase in der Champions League hatte der BVB unabhängig vom Resultat im Stade Louis II schon erfüllt. Nach nur zwei Punkten im Vorjahr (nach zwei mickrigen Unentschieden gegen den Fußball-Zwerg APOEL Nikosia) standen die sechs Spiele unter dem Credo der Wiedergutmachung. Das schlechte Abschneiden im Vorjahr hatte am Selbstverständnis gekratzt - und das nicht zu knapp.

Die Wiedergutmachung ist Borussia Dortmund in einer lösbaren, aber auch nicht einfachen Gruppe gelungen. Anders als im Vorjahr spielte der BVB vor allem reiferen Fußball - mit mehr Absicherung und Kontrolle, gleichzeitig mit deutlich weniger Naivität. Das bildete die Basis für das sichere Weiterkommen.

Ausrufezeichen gegen Atletico und Monaco

Lucien Favres Team hat sich vor dem Achtelfinale trotz der souveränen Qualifikation Luft nach oben gelassen. In Brügge gewann Dortmund, damals erkennbar noch in der Findungsphase, glücklich. In Madrid war man chancenlos. Souverän hingegen die Heimsiege in den Spielen gegen Monaco und Atletico, wo der BVB ein dickes Ausrufezeichen setzen konnte. Doch diese Mannschaft kann noch besser spielen, sie wird das ab dem Achtelfinale, wo ja noch nicht Schluss sein muss, auch tun müssen.

Mit Borussia Dortmund wird im Achtelfinale zu rechnen sein, ganz egal, welchen Gegner die Borussia am kommenden Montag zugelost bekommt. Auf das Los hat man eh keinen Einfluss, sicher kein Nachteil ist allerdings, dass der BVB das erste Spiel auswärts bestreiten darf. Von daher lohnte es sich wie erhofft, dass Dortmunds vermeintliche B-Elf in Monaco die Chance ergriff und im Zielsprint noch an Atletico vorbeiziehen konnte.

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