Marc Bartra warnt Barcelona - und blickt auf seine Zeit beim BVB

Champions League

14 Jahre Barcelona, zwei Jahre Borussia Dortmund. Das Duell seiner beiden Ex-Klubs ist für Marc Bartra eine besondere Partie - und Anlass genug, um auf seine Zeit in Dortmund zu blicken.

Dortmund

, 16.09.2019, 15:00 Uhr / Lesedauer: 2 min
Marc Bartra warnt Barcelona - und blickt auf seine Zeit beim BVB

Marc Bartra freut sich auf das Champions-League-Duell zwischen dem BVB und dem FC Barcelona. © imago

Den endgültigen Sprung in den Profikader des FC Barcelona hat Marc Bartra im Sommer 2012 mit 21 Jahren geschafft. Zuvor hatte er zehn Jahre lang die Ausbildung in der Jugendakademie der Katalanen genossen, 51 Pflichtspiele für die B-Auswahl des FC Barcelona absolviert und unter Pep Guardiola erste Erfahrungen bei den Profis gesammelt. Dort stand Bartra bis zu seinem Wechsel zum BVB im Sommer 2016 dann in 103 Pflichtspielen auf dem Feld.

Brief an die Fans auf Barca-Homepage

Kein Wunder, dass das Duell seiner beiden Ex-Klubs am Dienstag (21 Uhr/Sky) in der Champions League ein besonderes Spiel für ihn ist. Denn auch in Dortmund (51 Einsätze) erlebte Bartra eine bewegende Zeit. Auf der Homepage des FC Barcelona schreibt Bartra in einem Gastbeitrag über seine Gefühlslage vor dem Aufeinandertreffen und gibt weitere Einblicke in sein Innenleben.

Marc Bartra warnt Barcelona - und blickt auf seine Zeit beim BVB

14 Jahre spielte Marc Bartra beim FC Barcelona. © imago



In Dortmund habe er sich nach seinem Wechsel vom ersten Moment an geliebt gefühlt - auch wenn es einige Anpassungsschwierigkeiten mit der Familie gegeben habe. „Die Winter sind sehr kalt in Deutschland und die Tage sehr kurz“, schreibt Bartra. Auch die Sprache habe ihm zu schaffen gemacht.

So hat Bartra den Fußball in Deutschland wahrgenommen

Die Begeisterung für den Fußball in Deutschland habe ihn aber verzaubert. „Die Spieltage sind heilig für die Deutschen, sie sehen Fußball fast als eine Religion an. Du musst nur in die Bundesliga-Stadien schauen. Alle voll, jeden Tag jederzeit.“

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Für seine Zeit in Dortmund ist Bartra auch heute noch sehr dankbar. „Diese zwei Jahre haben sehr viel für mich bedeutet. Es war in etwa so, als hätte ich meinen Master-Abschluss gemacht. In jeder Beziehung. Beim Fußball und als Mensch.“

Magischer Signal Iduna Park

Neben den engen Bindungen zu Mario Götze, Gonzalo Castro und Marco Reus hebt Bartra besonders den Signal Iduna Park in seinen Ausführungen hervor. „Magisch“, sei die Heimspielstätte des BVB. Es fühle sich an, als bebe das Spielfeld, „die Fans stehen hinter dir und übertragen eine ungeheurere Macht.“

Bartra selbst wird das Spiel am Dienstag nicht im Stadion, sondern vom heimischen Sofa aus schauen. „Es wird komisch sein, das Spiel zu sehen. Da treffen Mannschaften aufeinander, in denen ich mich sehr geliebt gefühlt habe. Ich habe Freunde in beiden Teams.“

Bartra: „Ich werde es genießen“

Auf einen Sieger will sich Bartra nicht festlegen. Nur so viel: „Beide Teams sind gut in Form, obwohl die Saison noch sehr jung ist. Ich glaube es wird ein großartiges Spiel. Ich werde es genießen. Möge das bessere Team gewinnen.“

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