Juristische Formalitäten: Guerreiros BVB-Verlängerung wird bald offiziell

Borussia Dortmund

Raphael Guerreiro verlängert seinen Vertrag beim BVB bis 2023. Es ist das Ende einer Hängepartie. Dass die offizielle Verkündung noch fehlt, hat juristische Gründe.

Dortmund

, 11.10.2019, 07:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Juristische Formalitäten: Guerreiros BVB-Verlängerung wird bald offiziell

Die Vertragsverlängerung von Raphael Guerreiro wird bald offiziell verkündet. © Christopher Neundorf

Ziemlich genau einen Monat ist es jetzt her, da verkündete BVB-Sportdirektor Michael Zorc, dass sich Raphael Guerreiro nach langem Zögern dazu durchgerungen habe, seinen Vertrag bei Borussia Dortmund zu verlängern. „Wir haben die Gespräche in den letzten Wochen weitergeführt“, sagte Zorc am 12. September, nachdem der BVB bereits wochenlang versucht hatte, den Europameister von einem Verbleib im Ruhrgebiet zu überzeugen. Es gebe eine grundsätzliche Einigung, erklärte Zorc, den Vertrag bis 2023 zu verlängern. „Es gibt nur noch einige Details zu klären. Ich bin mir relativ sicher, dass wir das hinbekommen.“

Guerreiro verlängert beim BVB bis 2023

Bis heute lässt die offizielle Verkündung der Vertragsausdehnung auf sich warten. Noch ist keine offizielle Pressemitteilung des BVB verschickt worden. Nach Informationen dieser Redaktion ändert das allerdings nichts an der Tatsache, dass Guerreiro wie erwartet bis 2023 beim BVB unterschreibt. Es geht und ging nur noch um juristische Formalitäten. Einer Vertragsverlängerung steht nichts mehr im Wege. Spätestens nach der Länderspielpause folgt die offizielle Bestätigung.

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Damit endet eine Hängepartie, die sich lange hingezogen hat. Im Frühjahr hatte der 25 Jahre alte Portugiese im Interview mit dieser Redaktion zunächst erklärt, dass er sich freue, wenn der BVB ihm ein neues Angebot unterbreite. Im späteren Verlauf der Hinrunde signalisierte der vielseitig einsetzbare Linksfuß dem Klub dann jedoch, dass er sich einen Abschied im Sommer durchaus vorstellen könne.

Umdenken setzt bei Guerreiro ein

Zu Beginn der Vorbereitung galt Guerreiro auch intern als Verkaufskandidat. Erst als sich kein Abnehmer fand, der die Ablöseforderungen des BVB hätte erfüllen können oder wollen, setzte bei Guerreiro ein Umdenken ein. Der BVB startete einen letzten Anlauf, war schlussendlich erfolgreich und schob einem ablösefreien Abgang des Spielers einen Riegel vor.

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