Julian Brandt ist zurück auf dem Platz - BVB-Trio pausiert

Trainingslager in Bad Ragaz

Bei den BVB-Sorgenkindern Thorgan Hazard und Julian Brandt zeichnet sich Besserung ab. Beide Spieler trainierten am Donnerstag. Drei andere Borussen setzten aus, darunter Marco Reus.

Bad Ragaz

, 01.08.2019, 18:08 Uhr / Lesedauer: 2 min
Julian Brandt ist zurück auf dem Platz - BVB-Trio pausiert

Zurück im Lauftraining: Julian Brandt. © Guido Kirchner

Die kalte Dusche kam nicht ungelegen. Bei wieder besten sommerlichen Bedingungen freute sich BVB-Profi Nico Schulz über den nassen Guss, mit dem ihm der Rasensprenger bespritzte. Die Lacher hatte der Linksverteidiger auf seiner Seite. Ob tatsächlich Lucien Favre die Dusche ausgelöst hatte, ließ sich nicht ermitteln.

Hazard steigert sein Pensum

Gute Laune also beim BVB. In der letzten intensiven Einheit des Trainingslagers in Bad Ragaz ließ Trainer Lucien Favre zehn gegen zehn Spieler ohne Tore auf halbem Feld gegeneinander antreten. Ballbesitz unter Druck, da floss der Schweiß in Strömen.

Julian Brandt ist zurück auf dem Platz - BVB-Trio pausiert

Angenehme Abkühlung für Nico Schulz. © Guido Kirchner

Zur Lage der angeschlagenen und verletzten Spieler: Thorgan Hazard absolvierte nach seinen Problemen am Sprunggelenk wieder Teile des Trainings mit der Mannschaft. Nach dem gemeinsamen Aufwärmen standen für ihn Passspiel, Sprints und Kräftigungsübungen auf dem Programm. Danach nickte er, alles okay also. Ein Einsatz im Supercup am Samstag dürfte für ihn dennoch zu früh kommen.

Bürki muss geduldig sein

Definitiv kein Kandidat für das Duell mit dem FC Bayern ist Julian Brandt. Immerhin: Am Donnerstag nahm der Neuzugang immerhin das individuelle Lauftraining wieder auf. Bleibt die Belastung ohne schmerzhafte Auswirkung, kann er sein Pensum steigern.

Eine Geduldsprobe muss der an sich ungeduldige Roman Bürki bestehen. Nach seinem Trainingsunfall mit einer Risswunde am Schienbein muss er die Wundheilung abwarten, ehe er wieder die Arbeit aufnehmen kann. Seine Teilnahme am Supercup ist damit auch vom Tisch. Der Torhüter soll kommende wieder auf den Platz zurückkehren.

Noch keine Diagnose bei Morey

Ungewiss ist noch, wie lange Mateu Morey passen muss. Der spanische Rechtsverteidiger soll nach seinem Sturz auf die Schulter im Test beim FC St. Gallen erst noch eingehender untersucht werden. Das erfolgt erst nach der Rückkehr nach Dortmund.

Auch Marco Reus übte nicht mit den Mannschaftskollegen. Er soll, wie öfter bei ihm praktiziert, die Belastungen und Intensitäten dosieren. Der Kapitän ist derart wichtig für die Mannschaft, dass immer höchste Vorsicht gilt. Beim Abschlusstraining am Freitagvormittag soll der 30-Jährige wieder mitwirken.

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