Ex-BVB-Trainer Jürgen Klopp in Bestform: Die coolsten Sprüche der Watzke-Buchvorstellung

Borussia Dortmund

Bei der Präsentation von Hans-Joachim Watzkes neuem Buch läuft Jürgen Klopp zur Höchstform auf. Bei den Sprüchen des Ex-BVB-Trainers bleibt kein Auge trocken. Hier gibt‘s die besten Passagen.

Dortmund

, 12.10.2019, 13:20 Uhr / Lesedauer: 2 min
Ex-BVB-Trainer Jürgen Klopp in Bestform: Die coolsten Sprüche der Watzke-Buchvorstellung

Präsentierte sich in Topform: Jürgen Klopp. © dpa

Moderator Alexander Bommes musste gar nicht oft eingreifen - Jürgen Klopp und Hans-Joachim Watzke boten den Zuschauer bei der Buchvorstellung am Donnerstagabend Sprüche, für die andere in Comedy-Shows gehen. Die besten gibt es hier:


Klopp: „Ich mochte schon immer - jeder der Aki kennt, weiß das - seinen extremen Optimismus, aber zu glauben, dass seine Enkelkinder noch Bücher lesen werden, das fand ich extrem.“



Watzke:
„Der Herr Horeni (Co-Autor von Hans-Joachim Watzke, Anm. d. Red.) hat natürlich auch viele Dinge mitgekriegt, die ich jetzt nicht im Buch haben wollte, Beschimpfungen zum Beispiel.“

Klopp: „Das wär’ ein geiles Buch.“


Watzke: „Das Buch ist, finde ich, sehr gemäßigt. Also ich habe schon versucht, niemanden persönlich anzugreifen oder zu verletzen - es wären mir einige eingefallen, aber ich habe dem Reiz widerstanden.“



Klopp:
„Mein Vater war immer ein Trainer für mich. Das Glück meines Lebens war, dass ich alles, was er wollte, dass ich gerne mache, geliebt habe. Hätte ich Florist werden wollen, hätte ich eine Höllen-Kindheit gehabt.“

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Klopp: „Als Ulla und ich unsere erste gemeinsame Wohnung genommen haben, wollten wir eine gemeinsame Kasse haben. Und dann haben wir alles auf den Tisch geworfen und ich hatte minus 40.000 und sie hatte plus 10.000. Also ich fand, das war eine super Idee mit der gemeinsamen Kasse.“



Klopp:
„Wenn Marc (Sohn von Jürgen Klopp, Anm. d. Red.) bei den Hausaufgaben eine Aufgabe nicht konnte, dachte ich echt, die ist so leicht, der will mich hundertprozentig verarschen - wollte er aber nicht.“

Ex-BVB-Trainer Jürgen Klopp in Bestform: Die coolsten Sprüche der Watzke-Buchvorstellung

Bei Hans-Joachim Watzke (l.) und Jürgen Klopp stimmt immer noch die Chemie. © picture alliance/dpa

Watzke: „Manchmal im Traininglager liegst du nachts wach und kannst nicht schlafen - und dann denkst du, irgendwas fehlt. Dann ist es das Lachen von Jürgen Klopp auf der Terrasse nachts um 2 Uhr.“



Klopp:
„Die Probleme, die der Verein anscheinend im Moment hat, verglichen mit den Problemen, die der Verein mal hatte - das ist ja ein Mückenschiss, das ist ja gar nichts.“

Klopp: „Damals, als ich hier war, hatte der BVB ja noch kein Geld. Das hatten sie erst, als ich weg war.“


Klopp über die Feier in Dortmund nach dem Double-Gewinn 2012: „Wenn ich gewusst hätte, dass es das letzte Mal war, hätte ich nicht so viel gesoffen, dann hätte ich mich vielleicht an mehr erinnert.“


Watzke auf die Frage, ob er Jürgen Klopp schonmal gebeten hat, als Trainer nach Dortmund zurückzukehren: „Es ist jetzt schon zwei oder drei Jahre her, da standen wir mal wieder vor der Frage, was machen wir. Da habe ich gedacht, wenn wir jetzt was machen und der Jürgen in vier Wochen im Interview sagt, ihn hätte keiner gefragt, dann kannst du hier sofort den Laden zumachen, dann wirst du entlassen.“

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Bommes: „Haben sie schon einen Plan für einen etwaigen Abgang, Herr Watzke?“

Watzke: „Es ist noch längst nicht so weit. Ich habe festgestellt, dass ich erst in sechs Jahren und sechs Monaten rentenberechtigt bin. Ich will aber auch niemandem zur Last fallen.“

Klopp: Das war dir 20 Jahre lang scheißegal und jetzt fängst du damit an.“



Bommes:
„Werden Sie mal Finanz- oder Wirschaftsminister der Bundesrepublik Deutschland?“

Watzke: „Ich bin kein guter zweiter Mann.“

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