Borussia Dortmund zieht als Gruppensieger ins Achtelfinale der Champions League ein. Beim 2:0 in Monaco spielt sich Doppel-Torschütze Guerreiro in den Vordergrund. Die BVB-Einzelkritik.

Monaco/Dortmund

, 11.12.2018 / Lesedauer: 3 min

Marwin Hitz: Durfte mal wieder zwischen den Pfosten stehen und erstmals überhaupt in seiner Karriere Champions-League-Luft schnuppern. Zu halten gab‘s fast nichts. Note: 3,0


Achraf Hakimi: Wechselte im Vergleich zum Derby von der linken auf die rechte Abwehrseite. Der Marokkaner blieb offensiv unauffälliger als zuletzt. Note: 3,5


Abdou Diallo: Hatte bei seiner Rückkehr nach Monaco Glück, dass Schiedsrichter Craig Pawson nach 27 Minuten nicht auf Handelfmeter entschied, als Diallo den Ball im Strafraum an den Arm bekam. Verpasste nach einer halben Stunde aus kurzer Distanz das 2:0. Defensiv kaum gefordert. Note: 3,0

Ömer Toprak: Wurde defensiv selten gefordert - und köpfte nach 17 Minuten freistehend übers Tor. Solider Auftritt des Innenverteidigers. Note: 3,0


Marcel Schmelzer: Der Ex-Kapitän feierte nach über zwei Monaten Verletzungspause sein Comeback. Es wurde ein dankbares Spiel für die Rückkehr auf den Rasen. Schmelzer hatte in der Defensive keine Probleme und sorgte offensiv für Schwung über die linke Bahn. Note: 2,5


Julian Weigl: Durfte mal wieder auf der Sechs ran, weil Axel Witsel eine Pause erhielt. 46 Ballkontakte und eine Passquote von 95 Prozent zur Pause waren ein guter Wert. Der Auftritt dürfte ihm guttun. Note: 3,0


Mahmoud Dahoud: Ermöglichte Falcao mit einem unnötigen Ballverlust Monacos erste Torchance des Spiels (42.). Ließ in vielen Situationen die nötige Ernsthaftigkeit vermissen. Note: 4,5


Christian Pulisic: Der US-Boy setzte Philipp vor dem 1:0 gut in Szene. Ansonsten blass und einmal mehr mit vielen falschen Entscheidungen. Note: 4,5


Maximilian Philipp: Als Reus-Ersatz auf der Zehnerposition unterwegs. Bediente Guerreiro vor dem 1:0 mustergültig. Enorm fleißig, allerdings klappte längst nicht alles. Note: 3,5

Guerreiro betreibt bei XXL-Rotation des BVB Werbung in eigener Sache

Maximilian Philipp bereitete den frühen Führungstreffer vor. © dpa

Raphael Guerreiro: Der Portugiese spielte links offensiv und hielt nach einer Viertelstunde erfolgreich den Fuß rein - 1:0. Auch das 2:0 (88.) ging auf sein Konto. Starker Auftritt. Note: 2,0


Mario Götze: Er bekam den Vorzug vor Paco Alcacer und führte den BVB erstmals in einem Pflichtspiel als Kapitän aufs Feld. Nach drei Minuten hatte Götze die erste Chance des Spiels, zielte aber links am Tor vorbei. In der Folge nur noch mit wenig Zug zum Tor. Note: 4,0


Die eingewechselten Marius Wolf (76. für Dahoud), Paco Alcacer (79. für Philipp) und Sergio Gomez (90.+2 für Guerreiro) bleiben ohne Note

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