Leichte Entwarnung bei BVB-Abwehrchef Hummels - Fragezeichen hinter Reus und Witsel

Borussia Dortmund

Der BVB geht auf dem Zahnfleisch und mit vielen angeschlagenen Spielern in die Winterpause. In Hoffenheim erwischte es Hummels und Hazard. Ein Fragezeichen steht hinter Reus und Witsel.

Sinsheim

, 21.12.2019, 08:30 Uhr / Lesedauer: 1 min
Leichte Entwarnung bei BVB-Abwehrchef Hummels - Fragezeichen hinter Reus und Witsel

Hatte Glück im Unglück: BVB-Abwehrchef Mats Hummels. © imago/Thomas Frey

Mats Hummels musste noch während des laufenden Spiels in Sinsheim ins Krankenhaus gefahren werden. Er hatte sich nach 15 Minuten an der Hand verletzt, nach kurzer Behandlung an der Seitenlinie mit Schmerzen weitergespielt. Doch in der Pause musste er einsehen, dass das nicht sinnvoll war.

Später postete Hummels ein Foto seiner bandagierten Hand bei Instagram und schrieb dazu: „Die Hand ist gut verpackt, vermutlich hatte ich noch Glück im Unglück. Viel schmerzhafter ist die Niederlage in einem Spiel das wir einfach niemals verlieren dürfen.“

Bei Marco Reus „wird es eng werden“ mit einer Rückkehr bereits zum Trainingsauftakt am 3. Januar, sagte Sebastian Kehl, der Leiter der Dortmunder Lizenzspielerabteilung. „Er hat einen Muskelfaserriss, das braucht ein wenig Zeit. Je nachdem, wie es jetzt verheilt. Ich hoffe, dass er läuferisch auch die Zeit in Marbella nutzen kann.“

Thorgan Hazard bekam in Hoffenheim in der Anfangsphase einen Schlag auf die Wade und spürte anschließend auch noch Schmerzen im Knie. „Es ging nicht mehr“, sagte der Belgier, der in der Halbzeit ausgewechselt wurde. Je nach Diagnose steht für ihn in der Winterpause mehr Urlaub oder mehr Regeneration auf dem Programm.


Große Hoffnungen bestehen, dass Mittelfeldmalocher Thomas Delaney nach seinem Bänderriss im Sprunggelenk zurückkehrt.

Axel Witsel, der bei einem Sturz mehrere Frakturen im Gesicht erlitt, macht schon wieder leichte Kraftübungen im Trainingszentrum in Brackel.

Nach seinem Muskelfaserriss sollte Marcel Schmelzer ebenfalls in Marbella (4.-12. JanuarI wieder ins Training einsteigen können.

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