Drei Monate nach Saisonbeginn hat der BVB die größte Phase des Kaderumbaus mit der endgültigen Verpflichtung von Paco Alcacer abgeschlossen. Der Akt war ein logischer Schritt.

Dortmund

, 23.11.2018, 16:06 Uhr / Lesedauer: 2 min

In dieser Woche hat Borussia Dortmund also vollzogen, was für alle beteiligten Parteien längst beschlossen und damit keine große Überraschung mehr war. Der FC Barcelona wusste seit Wochen, dass die Zukunft von Alcacer in Deutschland liegen würde, der Spieler selbst wusste um die Wertschätzung, die er in Dortmund genießt. Und der BVB wusste, dass diese durchaus auf Gegenseitigkeit beruht. Für die Borussia und den Spanier ist die im Sommer zunächst auf Leihbasis beschlossene und nun bis 2023 festgezurrte Zusammenarbeit eine Win-Win-Situation, wie es heute so schön heißt. Nur die stolzen Katalanen dürfte die Nachricht vom Freitag kaum freuen - sie schauen in die Röhre.

Der BVB sorgt für Positiv-Nachrichten im Wochentakt

Dass der BVB schon jetzt, ohne dass die Zeit drängte, auch offiziell Nägel mit Köpfen gemacht hat, hat weniger mit Folklore zu tun. Vielleicht hätte man die Personalie noch gern bis zum Sonntag, wenn die jährliche Mitgliederversammlung in der Westfalenhalle 3 ansteht, unter Verschluss gehalten und dort dann verkündet. Anders als in früheren Jahren aber braucht die Vereinsführung derzeit keine zusätzlichen Positiv-Nachrichten. Die neue Mannschaft schreibt sie sportlich ja im Wochenrhythmus.

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Die besten Bilder aus der Karriere des Paco Alcacer

23.08.2018
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Die besten Bilder aus der Karriere des Paco Alcacer.© dpa
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Alcacer jetzt zu binden, ist daher vor allem als ein Signal an den Spieler selbst zu verstehen. Alcacer hat keine glückliche Zeit als Fußballer gehabt in den vergangenen zwei Jahren. Vielleicht kam der Schritt nach Barcelona zu früh, er ist nun beileibe nicht der erste Profi, der den richtigen Zeitpunkt verpasst und dessen Karriere dadurch einen Knick bekommen hat. In Dortmund ist er wieder aufgeblüht, schneller als zu erwarten war. Und der offizielle Akt, der ihn nun für weitaus länger als ursprünglich vereinbart zu einem Spieler in Schwarzgelb macht, ist für Paco Alcacer ein wichtiges zusätzliches Signal. Hier setzt man auf mich, hier vertraut man mir, hier bin ich ein wichtiger Baustein - all das ist nun durch ein offizielles Arbeitspapier, das noch knapp fünf Jahre läuft, auch schriftlich dokumentiert.

Herausragendes Scouting auf einem total überdrehten Markt

Sportliche Argumente musste der 25-Jährige ohnehin nicht mehr liefern. Es ist dabei bemerkenswert, wie es der Borussia um Sportdirektor Michael Zorc auch unter dem Druck der angekündigten Runderneuerung gelungen ist, sportliche Qualität und Mentalität auf gleich mehreren Schlüsselpositionen im Kader zu einem vernünftigen Preis zu finden. Gerade bei den Stürmern ist der Markt total „versaut“, die im Sommer oft genannten Kandidaten wie zum Beispiel Alvaro Morata hätten locker das doppelte gekostet. Am Markt einen wie Alcacer zu finden, der unterm Radar geflogen ist, aber dennoch alle Kriterien erfüllt, das spricht für ein herausragendes Scouting.

Zorc hat mit all seiner Erfahrung mal wieder die Ruhe bewahrt, auf den Faktor Zeit gesetzt und auch seiner Spürnase vertraut. Auch wenn er in den vergangenen Spielzeiten auch mal den ein oder anderen Flop dabei hatte - mit seiner Erfolgsquote nimmt der Dortmunder Sportdirektor am Markt eine Ausnahmestellung ein.

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