DFB-Team in Unterzahl zum 3:0: BVB-Kapitän Reus fälscht erst ab und legt dann auf

EM-Qualifikation

Die BVB-Offensivspieler Marco Reus und Julian Brandt gewinnen mit dem DFB-Team in Estland 3:0. Während Reus an zwei Treffern beteiligt ist, zeigt Brandt eine durchwachsene Leistung.

Tallinn/Dortmund

, 13.10.2019, 22:48 Uhr / Lesedauer: 1 min
DFB-Team in Unterzahl zum 3:0: BVB-Kapitän Reus fälscht erst ab und legt dann auf

Marco Reus (l.) und Ilkay Gündogan bejubeln den Treffer zum 2:0. © dpa

Mit seinem ersten Länderspiel-Doppelpack hat Ilkay Gündogan die deutsche Fußball-Nationalmannschaft gegen den krassen Außenseiter Estland auf EM-Kurs gehalten. Beim 3:0 (0:0)-Sieg in Tallinn war der nach Muskelproblemen in die Startelf zurückgekehrte Mittelfeldspieler von Manchester City der entscheidende Mann und brachte mit seinen DFB-Toren sechs und sieben das Team von Bundestrainer Joachim Löw auf die Siegerstraße.

Reus setzt den Ball ans Lattenkreuz

Nach der frühen Roten Karte für Emre Can in der 14. Minute tat sich der ersatzgeschwächte Favorit vor 12.062 Zuschauern bis zu Gündogans Toren (51./57.) schwer. Am Ende sorgte Timo Werner (71.) für den klaren Endstand. Mit 15 Punkten liegt Deutschland in Gruppe C im Dreikampf um die beiden EM-Direkttickets mit den Niederlanden (15) und den Nordiren (12) auf Rang zwei.

DFB-Team in Unterzahl zum 3:0: BVB-Kapitän Reus fälscht erst ab und legt dann auf

Zeigte eine durchwachsene Leistung gegen Estland: Julian Brandt (r.). © dpa

BVB-Kapitän Marco Reus rückte nach auskurierten Knieproblemen wieder in die Startelf und war an beiden Gündogan-Treffern direkt beteiligt. Beim 1:0 fälschte er den Ball unhaltbar ab, den zweiten Treffer bereitete er per Hackentrick vor. Zuvor traf Reus per Freistoß das Lattenkreuz (40.). Nach 77 Minuten war der Arbeitstag für den 30-Jährigen beendet. „Wir haben in der ersten Halbzeit richtig schlecht gespielt. Nach dem Seitenwechsel sind wir geduldig geblieben. Es war eine ungewohnte Situation in Unterzahl“, sagte Reus gegenüber „RTL“.

Brandt steht erneut in der Startelf

Dortmunds Neuzugang Julian Brandt durfte wie schon gegen Argentinien von Beginn an ran und zeigte eine durchwachsene Leistung. Erst in der Schlussphase kam der 23-Jährige, der in der 86. Minute ausgewechselt wurde, zu zwei gefährlichen Abschlüssen.

Mit dpa-Material

Schlagworte:
Lesen Sie jetzt
Hellweger Anzeiger Borussia Dortmund

Der „Ist-Zustand“ des BVB: Das sind die Baustellen bei Borussia Dortmund

Meistgelesen