DFB-Team besiegt die Ukraine: BVB-Profis spielen fast gar keine Rolle

BVB-Nationalspieler

Diesmal verspielt die Nationalmannschaft ihre Führung nicht und gewinnt im Risikogebiet Ukraine. Die BVB-Profis Emre Can und Julian Brandt spielen dabei eigentlich keine Rolle.

Kiew/Dortmund

, 10.10.2020, 23:06 Uhr / Lesedauer: 2 min
BVB-Nationalspieler Emre Can hätte einen Elfmeter bekommen müssen.

BVB-Nationalspieler Emre Can hätte einen Elfmeter bekommen müssen. © imago images/Schüler

Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft hat ihren ersten Sieg seit fast einem Jahr geholt. Die Mannschaft von Bundestrainer Joachim Löw siegte am Samstag in Kiew gegen die Ukraine 2:1 (1:0). Die BVB-Profis Emre Can und Julian Brandt spielten kaum bis gar keine Rolle. Can kam nur zu einem Kurzeinsatz und sorgte immerhin für eine kleine Aufreger-Szene, Julian Brandt verfolgte den ersten dreifachen Punktgewinn des DFB-Teams in der Nations League nach zwei Unentschieden gegen Spanien und die Schweiz nur von der Bank.

DFB-Team gewinnt gegen die Ukraine in der Nations League

Matthias Ginter (20.) und Leon Goretzka (49.) erzielten vor 17.573 Zuschauern die Tore für die DFB-Auswahl. Nach energischer Vorarbeit von Rüdiger im Strafraum spitzelte der Gladbacher Ginter den Ball mit der Fußspitze ins Netz. Schon bis der Pause hätte die DFB-Auswahl nachlegen können. „Grundsätzlich bin ich zufrieden, aber wir hätten das Spiel früher entscheiden können“, sagte Bundestrainer Joachim Löw nach der Partie. Doch Ersatztorwart Georgi Buschtschan parierte zweimal glänzend bei einem Distanzschuss von Kimmich (31.) und einem Flugkopfball von Gnabry (35.). Der 26 Jahre alte Keeper von Dynamo wurde dann aber in seinem zweiten Länderspiel kurz nach der Pause vom Retter zum Verlierer. Eine harmlose Flanke des Leipzigers Lukas Klostermann ließ er aus den Händen auf den Kopf von Goretzka gleiten, der das Geschenk annahm. Für die Ukraine traf Ruslan Malinowski per Foulelfmeter (77.).

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Für die einzige Szene mit BVB-Beteiligung sorgte der in der 90. Minute eingewechselte Emre Can. In der zweiten Minute der Nachspielzeit preschte er in den Strafraum der Gastgeber und wurde von den zwei Ukrainern Eduard Sobol und Mykola Shaparenko zu Fall gebracht. Der Schiedsrichter ließ weiterlaufen, Emre Can protestierte lautstark und zeigte auf seine Wade. Die Zeitlupe zeigte: Der Kontakt war da, der BVB-Profi hätte einen Elfmeter bekommen müssen. Mehr schwarzgelbe Akzente konnte er aber auch nicht setzen – dafür war die Einsatzzeit viel zu gering. Und die Rolle, die der Bundestrainer den beiden BVB-Profis gegen die Ukraine generell zugedacht hat, einfach zu klein.

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Mit dpa-Material.

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