Der BVB reist mit Akanji und Toljan Richtung Wolfsburg

10. Bundesliga-Spieltag

Der BVB gastiert in Wolfsburg. Es ist das erste von „drei extrem wichtigen Spielen“, sagt Kapitän Marco Reus. Personell drückt der Schuh in der Defensive - es gibt aber einen Lichtblick.

Dortmund

, 02.11.2018, 19:18 Uhr / Lesedauer: 2 min

Besonders wild ging‘s nicht zu auf der Geburtstagsparty von BVB-Trainer Lucien Favre am Freitag. Zumindest nicht, wenn man der Ankündigung des nun 61 Jahre alten Schweizers vom Donnerstag Glauben schenken durfte. Es sei nichts Spezielles geplant, hatte Favre auf der Pressekonferenz vor dem Auswärtsspiel seiner Mannschaft in Wolfsburg (Samstag, 15.30 Uhr, live auf Sky) zu Protokoll gegeben. Rotwein oder Weißwein? „Mineralwasser“, lautete die Antwort, „ohne Gas“.

Seit 14 Spielen unbesiegt

Mineralwasser ohne Kohlensäure zum Ehrentag und eine Hotelübernachtung in der Autostadt: Das klingt nach weniger Partystimmung als auf den jüngsten Wahlfeten der CDU. Dabei dürfte sich Favre durchaus mal ein Gläschen Rotwein gönnen. Seit 14 Pflichtspielen ist seine Mannschaft nunmehr unbesiegt. Das gibt es im deutschen Profifußball derzeit nur in Dortmund. Die aktuelle BVB-Bilanz ist für Dauertüftler Favre vielleicht eines der schönsten Geburtstagsgeschenke in diesem Jahr. In Wolfsburg soll die Statistik weiter aufpoliert werden. Der VfL, aktuell Tabellenzehnter, habe eine „gute Mannschaft“, sagt Favre. „Alle ihre Spiele waren sehr eng.“

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Der BVB auf dem Weg zum Spiel beim VfL Wolfsburg

02.11.2018
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Der BVB auf dem Weg nach Wolfsburg.© Groeger
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Interessanter als der Gegner ist für Favre derzeit allerdings die eigene Mannschaft. „Wir konzentrieren uns auf unser Team“, sagt der BVB-Trainer. Vor allem in der Defensive läuft der BVB auf der Felge. In Marcel Schmelzer (Knochenödem), Lukasz Piszczek (Knieprellung), Abdou Diallo (Adduktorenzerrung) und Manuel Akanji droht die komplette Viererkette der ersten sechs Pflichtspiele auszufallen. Einzig bei Akanji, der seit Donnerstag wieder im Mannschaftstraining dabei ist, besteht noch ein Funken Hoffnung auf eine Einsatzchance. Man müsse abwarten, so die offizielle Sprachregelung. Der BVB-Abwehrchef stieg am Freitagabend immerhin gemeinsam mit seinen Teamkollegen in den Zug nach Wolfsburg.

Delaney zurück im Kader

Sicher fehlen wird neben Schmelzer, Piszczek und Diallo auch Mario Götze. Der Mittelfeldspieler, der zuletzt in offensiver Rolle überzeugte, fällt wegen einer Bronchitis aus. Dafür stehen Stürmer Paco Alcacer (nach muskulären Problemen) und Mittelfeldabräumer Thomas Delaney (nach einer Zehenprellung) wieder zur Verfügung.

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Für BVB-Kapitän Marco Reus stellt die Partie bei den Niedersachsen den Auftakt zu „drei extrem wichtigen Spielen“ dar. Nach Wolfsburg geht‘s in der Champions League zu Atletico Madrid, nach Madrid kommt der FC Bayern München zum Ligagipfel in den Signal Iduna Park. Für den BVB geht es darum, die ausgezeichnete Position auf nationaler und internationaler Bühne zu behaupten. „Wir wollen unsere Spielweise durchdrücken und dominant sein“, sagt Reus, „dafür haben wir aber noch eine Menge zu tun.“

„Ich freue mich auf Samstag“

Eine Menge zu tun. Und eine Menge zu spielen. Die Partie in Wolfsburg ist das fünfte BVB-Pflichtspiel innerhalb von 14 Tagen. Auch deshalb sagt Michael Zorc, dass man die Verlängerung beim 3:2-Sieg gegen Union Berlin am Mittwoch „gerne vermieden“ hätte. Hat man nicht. Es ging über 120 Minuten. Reus sieht in der hohen Belastung noch kein Problem. „Ich freue mich auf Samstag, weil man als Fußballer nichts lieber macht, als auf dem Platz zu stehen.“ Und vielleicht gibt‘s danach ja wieder Grund zum Feiern. Mit Mineralwasser natürlich. Ohne Kohlensäure.

So könnte der BVB spielen: Bürki - Hakimi, Toprak, Zagadou, Guerreiro - Witsel, Delaney - Pulisic, Reus, Sancho - Alcacer
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