Der BVB macht nur leichten Gewinn - Personalkosten steigen kräftig an

Borussia Dortmund

Der BVB macht im ersten Quartal des Geschäftsjahres über 175 Millionen Euro Umsatz, der Gewinn liegt allerdings nur bei knapp 30.000 Euro. Ein Grund dafür ist unter anderem Julian Brandt.

Dortmund

, 08.11.2019, 15:35 Uhr / Lesedauer: 1 min
Der BVB macht nur leichten Gewinn - Personalkosten steigen kräftig an

Die Transfers von Julian Brandt, Thorgan Hazard und Mats Hummels (v.l.) sorgen für mehr Personalkosten beim BVB. © imago/Jan Huebner

Trotz seiner großen Investitionen in Neuzugänge vor dieser Saison hat Borussia Dortmund noch einen Gewinn eingefahren. Klein, aber immerhin: 27.000 Euro Überschuss erzielte die Borussia im ersten Quartal des aktuellen Geschäftsjahres. Der Umsatz stieg derweil weiter an.

BVB-Einnahmen steigen vor allem durch TV-Vermarktung

43,1 Millionen Euro mehr als im ersten Quartal des Vorjahres verbuchte der BVB zwischen dem 1. Juli und dem 30. September 2019. 175,2 Millionen Euro (Vorjahr 132,1 Millionen Euro) betrug der Umsatz des börsennotierten Bundesligisten. Auch transferbereinigt stieg der Umsatz um mehr als 15 Prozent auf 105,1 Millionen Euro.

Dass der Gewinn am Ende des Quartals trotzdem nur bei 27.000 Euro lag (Vorjahr 4,6 Millionen Euro), hat vorrangig mit dem personell aufgerüsteten Profi-Kader zu tun. Die Neuzugänge Mats Hummels, Thorgan Hazard, Nico Schulz und Julian Brandt sind eben nicht billig – und so wuchs der Aufwand für die Lizenzspieler samt Trainer- und Betreuerstab im Sommer um 10,2 auf nun 55,5 Millionen Euro pro Quartal an.

BVB weist einen Überschuss in Höhe 25 Millionen Euro auf

Höherer Personalaufwand auf der einen, höhere Einnahmen auf der anderen Seite: Wachstum vermeldete die Borussia Dortmund GmbH & Co. KGaA im Vergleich zum Vorjahresquartal unter anderem in den Sektoren TV-Vermarktung (plus 4,2 Millionen Euro), Werbung (plus 3 Millionen Euro), Conference/Catering (plus 6,4 Millionen Euro) und Merchandising (plus 2,5 Millionen Euro).

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Dass sich die Borussia auf einem wirtschaftlich gesunden Weg befindet, untermauert die Zahl des operativen Konzernergebnisses: Vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen steht hier ein Überschuss zum Quartalsabschluss in Höhe 25 Millionen Euro.

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