Das erwartet den BVB in der Vorrunde der Champions League

Auslosung am Donnerstag

Der BVB ist in der Klubtabelle der UEFA auf Rang 13 abgerutscht. In der Champions League wollen die Borussen jetzt Boden gutmachen. Hier gibt‘s alle Hintergründe zur Auslosung am Donnerstag.

Dortmund

, 26.08.2019, 18:30 Uhr / Lesedauer: 2 min
Das erwartet den BVB in der Vorrunde der Champions League

In der vergangenen Saison scheiterte der BVB im Achtelfinale der Champions League an Tottenham. © dpa

Borussia Dortmunds Meister-Ansage hallt seit Monaten wider. Was der BVB international in dieser Saison bewegen möchte, wird in den nächsten Tagen eifriger diskutiert werden. Ob Spieler, Trainer oder Funktionäre befragt werden, einhellig haben sich die Schwarzgelben vorgenommen, international ein Ausrufezeichen zu setzen.

Starke BVB-Vorrunde, dann das Aus gegen Tottenham

Nach formidabler Vorrunde und dem Gruppensieg schied der BVB in der vergangenen Sasion im Achtelfinale gegen Tottenham Hotspur aus (0:3, 0:1). „Wir möchten gerne länger dabei bleiben“, sagt Axel Witsel. Nur gleich den Titel als Ziel auszurufen, das traute sich der Belgier in Diensten des BVB dann doch nicht.


Wo steht der BVB international?

Längst nicht mehr so gut. Das schwache Abschneiden aus der Saison 2017/18 (Aus in der Vorrunde der Champions League, Aus im Achtelfinale der Europa League) wirkt nach. Von Platz sieben im Ranking des europäischen Fußballverbands (UEFA) in der Saison 2016/17 ist der BVB auf Rang 13 zurückgefallen. Perspektivisch bleibt es das Ziel der Borussen, wieder zu den besten zehn Klubs Europas zu gehören, bestätigte Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke.

Das erwartet den BVB in der Vorrunde der Champions League

Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke will mit dem BVB auf lange Sicht wieder zu den besten zehn Klubs Europas gehören. © dpa

Das Überwintern in der Champions League wäre demnach Pflicht. Dennoch bleibt Borussia Dortmund bei der Auslosung der Gruppenphase sicher in Topf zwei, direkt hinter den Madrider Klubs Real und Atletico. In Topf eins befinden sich die sechs besten Landesmeister, der Titelverteidiger FC Liverpool und Europa-League-Sieger FC Chelsea. Einen Hochkaräter als Gegner bekommt der BVB also garantiert.


Was ist neu in der Champions-League-Saison 2019/20?

Wenig. Die Anstoßzeiten bleiben, pro Spieltag werden zwei Partien bereits um 18.55 Uhr angepfiffen, die weiteren Spiele um 21 Uhr. Wie im Vorjahr werdeb in Deutschland keine Spiele im Free-TV ausgestrahlt. Die Übertragungsrechte teilen sich Pay-TV-Sender Sky und der der Streamingdienst DAZN.


Welche Prämien schüttet die UEFA aus?

Die Bruttoeinnahmen für alle Klubwettbewerbe werden auf 3,25 Milliarden Euro geschätzt. 2,04 Milliarden Euro werden an die Teilnehmer der Champions League ausgeschüttet. Die Startprämie liegt bei 15,25 Millionen Euro, pro Sieg gibt es 2,7 Millionen Euro (Remis: 0,9 Millionen Euro). Die Qualifikation für das Achtelfinale wird mit 9,5 Millionen Euro entlohnt, das Viertelfinale mit 10,5 und das Halbfinale mit 12 Millionen Euro. Der Finalist erhält 15 Millionen Euro, der Sieger weitere vier Millionen.

Über die sogenannten „Koeffizientenanteile“ belohnt die UEFA darüber hinaus ihre Dauer-Teilnehmer. In die Wertung fließt das Abschneiden in den vergangenen zehn Jahren ein und wird entsprechend honoriert.

Der BVB kassierte über diesen Weg in der Vorsaison rund 22 Millionen Euro. Hinzu kamen rund zehn Millionen Euro aus dem Marktpool, acht Millionen Euro für die vier Heimspiele und die Prämien, insgesamt dürften sich die Einnahmen auf rund 77 Millionen Euro belaufen haben. Weniger soll es auch in dieser Spielzeit nicht werden.


Wen wird der BVB für die Königsklasse nominieren?

25 Spieler müssen auf der „Liste A“ bis Anfang September gemeldet werden bei der UEFA. Darunter müssen sich zwei Torhüter und mindestens acht „lokal ausgebildete Spieler“ befinden. Diese Spieler müssen entweder zwischen 15 und 21 für drei Spielzeiten beim Verein oder in demselben Nationalverband registriert gewesen sein.

Hat ein Verein weniger als acht lokal ausgebildete Spieler im Kader, wird die Höchstzahl der Spieler auf Liste A entsprechend gekürzt. Schon jetzt ist klar: Einige Spieler aus dem erweiterten Dortmunder Profikader werden es nicht ins Aufgebot schaffen.

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