BVB trainiert in Kleingruppen - Witsel überrascht mit neuer Frisur

dzBorussia Dortmund

Der BVB startet in Brackel das Training in Kleingruppen - die Rückkehr zum normalen Betrieb ist aber vorerst nicht in Sicht. Axel Witsel überrascht mit einer neuen Frisur.

Dortmund

, 06.04.2020, 12:48 Uhr / Lesedauer: 2 min

Seit knapp vier Wochen befindet sich der deutsche Profifußball und damit auch Borussia Dortmund nun schon im Würgegriff des Coronavirus. Es ist ein absoluter Ausnahmezustand, der für alle Bereiche gilt.

Eine schrittwiese Annäherung für die BVB-Profis

Die Rückkehr zum normalen Geschäft ist weiter nicht in Sicht, auch wenn die Klubs am Montag die nächste Treppenstufe erklommen. Das Training in Zweiergruppen durfte auch die Borussia ausweiten auf eine Arbeit in mehreren Kleingruppen. Es ist eine schrittweise Annäherung, mit nur ganz kleinen Fortschritten.

Wie seit vergangenem Montag schon praktiziert, nutzt der BVB auch in dieser Phase das große Gelände am Hohenbuschei im Dortmunder Stadtteil Brackel, um jeglichen zu intensiven Kontakt mehrerer Gruppen auszuschließen. Das Training fand auch am Montag zeitversetzt statt.

BVB-Mittelfeldspieler Delaney scheint wieder voll belastbar

Zur ersten Gruppe, die ab 10.30 Uhr unter Anleitung von Athletik-Trainer Florian Wangler an der Spritzigkeit arbeitete, gehörten Axel Witsel, Raphael Guerreiro, Manuel Akanji, Mateu Morey, Tobias Raschl und Thomas Delaney. Das immerhin ist eine gute Nachricht: Der Däne scheint wieder voll belastbar zu sein. Witsel überraschte dabei mit einer neuen Haarpracht. Aus dem markanten Afro sind - zumindest temporär - Rastazöpfe geworden. Auch seine beiden Töchter Mai-Li und Evy tragen seit neuestem Dreadlocks. Kapitän Marco Reus absolvierte im Anschluss an seine Teamkollegen eine individuelle Einheit.

Neuer Look: Axel Witsel mit seinen Töchtern Mai-Li und Evy.

Neuer Look: Axel Witsel mit seinen Töchtern Mai-Li und Evy. © axelwitsel28 / Instagram

Während die Bauarbeiten an der neuen Geschäftsstelle sichtbar voranschreiten, sind die Fortschritte für Trainer Lucien Favre eher marginal. Er hat mit seinem Stab die Herkules-Aufgabe, Fitness-Stand und Laune der Spieler angesichts schwierigster Rahmenbedingungen auf einem akzeptablen Niveau zu halten. Mit jeder Woche, die die Einschränkungen anhalten, wird das schwieriger.

Herkules-Aufgabe für das Trainer-Team um Lucien Favre

Wenn wie erhofft die Liga spätestens am zweiten Mai-Wochenende den Spielbetrieb wieder aufnehmen soll, bräuchten die Vereine eine Vorlaufzeit von mindestens drei Wochen richtigem Mannschaftstraining, um die Profis wieder ohne zu großes Verletzungsrisiko auf die Spielbelastung, womöglich im Drei-Tages-Rhythmus, vorzubereiten.

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Das Ende der Osterferien am 19. April ist der Zeitpunkt, an dem die Politik entscheiden will, ob Lockerungen der Einschränkungen möglich sind. Dieses Datum wird damit auch für den Profifußball zur Deadline. Spätestens dann müssten die Teams zu einem regulären Training in voller Mannschaftsstärke zurückkehren dürfen.

Nächste Sitzung der Deutschen Fußball Liga am 17. April

Schon am 17. April kommen die 36 Vereine der beiden obersten Profiligen erneut per Videokonferenz zusammen, dort sollen dann konkrete Pläne für die Saisonfortsetzung abgesegnet werden. Immer vorausgesetzt, die Entwicklung lässt dies zu.

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