BVB-Trainer Lucien Favre punktet mit unkonventionellen Personalentscheidungen

dzKommentar

Das 2:0 in Prag verschafft Borussia Dortmund und Lucien Favre etwas Ruhe. In der Champions League punktet der BVB-Trainer mit unkonventionellen Personalentscheidungen. Dirk Krampe kommentiert.

Prag

, 02.10.2019, 22:38 Uhr / Lesedauer: 1 min

In den vergangenen zwei Wochen hat Lucien Favre gespürt, wie schnell der Wind sich drehen kann in Dortmund, wenn die Ergebnisse ausbleiben. Zwei Unentschieden in der Liga, ein „Absturz“ auf Platz acht, und schon sah sich der Schweizer lauter werdender Kritik ausgesetzt, die noch begleitet wurde von Gerüchten um ein BVB-Interesse an Werder-Trainer Florian Kohfeldt.

Favre interpretiert das 4-2-3-1-System neu

Der hat am Mittwoch in Bremen Klartext gesprochen und ist seinem Dortmunder Kollegen zur Seite gesprungen, Favre selbst hat dann am Abend auch ganz persönlich gepunktet, nachdem sein BVB wichtige Zähler in der Champions League geholt hatte.

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Auch an seinem (sturen) Festhalten an seiner taktischen Lieblingsformation war Kritik laut geworden, in Prag nun überraschte Lucien Favre mit einer neuen Interpretation des 4-2-3-1-Systems. Achraf Hakimi aus der defensiven Verantwortung zu entlassen und ihn in der offensiven Dreierreihe seine läuferischen Qualitäten ausleben zu lassen, das war ein genialer Schachzug von Favre. In Julian Brandt bot der 61-Jährige zudem - ebenso überraschend - einen Spieler im Sturm auf, mit dem niemand gerechnet hatte.

BVB muss jetzt in Freiburg nachlegen

Der Sieg verschafft Borussia Dortmund (und dem Trainer) nun etwas Ruhe, bevor die Mannschaft am Samstag zeigen muss, dass sie auch in der Liga die richtigen Schlüsse aus den vergangenen Partien gezogen hat.

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Champions League, 2. Spieltag: Slavia Prag - BVB 0:2 (0:1)

Die Bilder des Champions-League-Spiels zwischen Slavia Prag und Borussia Dortmund.
02.10.2019
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Bilder des Champions-League-Spiels zwischen Slavia Prag und Borussia Dortmund.© dpa
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Dass es der BVB auch in Prag versäumte, sich mit einem frühen 2:0 eine deutlich entspanntere zweite Hälfte zu verschaffen, bleibt als Warnung vor der Partie in Freiburg stehen. Nicht immer wird es gelingen, diesen Kraftaufwand erfolgreich zu betreiben. Mit einem zweiten Tor hätte der BVB den aufopferungsvoll fightenden Gastgebern viel früher den Stecker ziehen können.

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