BVB-Trainer Lucien Favre will sich von Monacos Krise nicht blenden lassen

Champions League

Gegen die AS Monaco (Mittwoch, 20.45 Uhr) will der BVB einen großen Schritt Richtung Champions-League-Achtelfinale machen. Trainer Favre lässt sich von der Krise der Franzosen nicht blenden.

Dortmund

, 02.10.2018, 13:30 Uhr / Lesedauer: 2 min

In der französischen Liga dümpelt die AS Monaco auf Platz 18, davon aber will sich Lucien Favre nicht blenden lassen. Im ersten Heimspiel der diesjährigen Champions-League-Saison will Borussia Dortmund mit einem Sieg einen großen Schritt Richtung Achtelfinale machen.

„Ihre Spiele waren eng“

Favre fühlte sich heimisch, das war ihm anzumerken, als er über den Gegner der Borussia sprechen konnte. Zwei Jahre hat der 60-Jährige in Nizza trainiert, quasi einen Steinwurf von Monaco entfernt. Er kennt die französische Liga, er kennt damit auch den ersten Heimgegner sehr gut.

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Der Aderlass bei den Monegassen war groß seit dem vergangenen Duell zwischen dem BVB und Monaco, „in diesem Sommer sind in Thomas Lemar und Fabinho noch einmal zwei wichtige Spieler gegangen“, zählte Favre auf. „Doch ihre Spiele waren eng, sie haben zum Beispiel 0:2 gegen St. Etienne verloren, hatten selbst aber sieben wirklich erstklassige Chancen.“

Routiniers vor Rückkehr in die Startelf

An den Dortmunder Ambitionen wollten aber weder Favre noch Abwehrchef Manuel Akanji Zweifel aufkommen lassen: „Wir wollen das Spiel gewinnen“, meinte der Innenverteidiger, „wir haben uns immer ein Stück weiterentwickelt, wir können vor allem aus dem 7:0 gegen Nürnberg und der Art, wie wir in Leverkusen trotz einer nicht so guten ersten Hälfte noch ein 4:2 erspielt haben, viel mitnehmen für das Spiel gegen Monaco.“

BVB-Trainer Lucien Favre will sich von Monacos Krise nicht blenden lassen

Manuel Akanji sagt: „Wir haben uns immer ein Stück weiterentwickelt.“ © dpa

In der Liga hat Favre zuletzt moderat rotiert und Vielspieler wie Lukasz Piszczek und Marcel Schmelzer geschont. Beide wurden gut vertreten, dürften aber zur Königsklassen-Premiere im Signal Iduna Park wieder in die Startelf zurückkehren. Shinji Kagawa wird hingegen fehlen, über die Art seiner Verletzung mochte Favre am Dienstag keine Auskünfte geben.

„Ein besseres Gleichgewicht finden“

In der Analyse hat der BVB-Trainer natürlich auch die ersten 60 Minuten der Leverkusen-Partie berücksichtigt. „Wir haben den Erfolg heraufbeschworen“, gab er zu, „wir müssen aber ein besseres Gleichgewicht finden und dürfen nicht in Konter laufen.“ Seiner jungen Mannschaft bescheinigte er „großes technisches und taktisches Potenzial, aber das konstant abzurufen, wird Zeit benötigen“.

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