BVB-Trainer Favre setzt in Monaco auf die zweite Reihe

Champions League

Das Achtelfinale der Champions League hat der BVB bereits sicher - mit Schützenhilfe und einem Sieg in Monaco ist auch der Gruppensieg möglich. Trainer Favre setzt auf die zweite Reihe.

Monaco

, 10.12.2018 / Lesedauer: 2 min
BVB-Trainer Favre setzt in Monaco auf die zweite Reihe

BVB-Trainer Lucien Favre geht entspannt ins letzte Vorrundenspiel der Champions League. © dpa

Lucien Favre wirkte gewohnt gelassen. Obwohl sein Team ohne sechs potenzielle Stammspieler in das finale Gruppenspiel bei der AS Monaco geht, strahlte der Dortmunder Trainer am Abend vor der Partie Zuversicht aus; „Ich mache mir absolut keine Sorgen. Auch wenn ein paar Spieler fehlen, werden wir eine sehr, sehr gute Mannschaft haben“, sagte der 61-Jährige.

„Sollten nicht in Triumphgeheul ausbrechen“

Ungeachtet der großen Veränderungen im Kader nahm Vereinschef Hans-Joachim Watzke die Mannschaft in die Pflicht. Bei aller Freude über den vielumjubelten Derbysieg am Samstag beim FC Schalke 04 und den anhaltenden Höhenflug forderte der BVB-Geschäftsführer einen weiteren Kraftakt. „Die Fans dürfen gerne feiern. Aber wir sollten nicht in Triumphgeheul ausbrechen, sondern uns auf Monaco und die weiteren Spiele konzentrieren.“

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Abschlusstraining des BVB im Stade Louis II

10.12.2018
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Abschlusstraining des BVB im Stade Louis II.© dpa
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Abschlusstraining des BVB im Stade Louis II.© picture alliance/dpa
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Die kurze Verschnaufpause für die Leistungsträger macht durchaus Sinn. Reus verspürte schon am Samstag nach dem Derbysieg Müdigkeit: „Man merkt so langsam, dass die Kraft nicht mehr so ist wie am Anfang der Saison.“ Zudem stehen in der kurzen Zeit bis Weihnachten noch drei Liga-Spiele an - gegen Bremen, Düsseldorf und Mönchengladbach.

Auslosung am 17. Dezember

Für die bereits für das Achtelfinale qualifizierte Borussia ist allerdings Schützenhilfe nötig. Gelingt dem momentanen Gruppenersten Atletico Madrid (12 Punkte) beim Dritten FC Brügge (5) kein Sieg, würde der BVB (10) mit einem Erfolg über das bisher noch sieglose Schlusslicht AS Monaco (1) an den Spaniern vorbeiziehen. In diesem Fall blieben den Dortmundern bei der Auslosung am 17. Dezember in Nyon (12 Uhr) Hochkaräter wie der FC Barcelona und Real Madrid erspart.

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Vom Niveau vergangener Tage ist bei der AS Monaco wenig geblieben. Das Team des neuen AS-Trainers Thierry Henry wartet seit 13 Europapokalspielen auf einen Sieg und ist derzeit Tabellenvorletzter der französischen Ligue 1.

Mit dpa-Material

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