BVB-Torhüter Roman Bürki spielt fantastisch - Julian Brandt rotzfrech zum 2:1

dzEinzelkritik

Roman Bürki zeigt beim 2:1 gegen Slavia Prag eines seiner bislang besten Spiele im BVB-Trikot. Julian Brandt trifft rotzfrech zum Siegtreffer. Die Einzelkritik.

Dortmund

, 10.12.2019, 23:35 Uhr / Lesedauer: 2 min

Roman Bürki: Diese 90 Minuten kann er sich als „Best of“ auf DVD brennen lassen: Mehrfach verhinderte er Gegentore: Mit einem fantastischen Fußreflex gegen Peter Olaynika (8.), mit den Fingerspitzen nach Nicolae Stancius Flachschuss, den er mit ganzer Länge zur Ecke lenkte (21.). Überragend beim von Marco Reus abgefälschten Schuss von Lukas Masopust (34.), ebenso gegen Tomas Soucek (73.). Ohne Bürki kein Sieg. Note: 1,0


Manuel Akanji: Der Schweizer schlug gleich mal ein Luftloch im eigenen Strafraum, ohne Folgen. Sein schlampiger Pass bescherte Julian Brandt die Gelbe Karte (37.). In Hälfte zwei agierte er sicherer und gewann dann auch die Mehrzahl seiner Zweikämpfe. Note: 3,5


Mats Hummels: Borussias Abwehrchef kehrte nach seiner Sperre in der Bundesliga in die Startelf zurück. Mit zwei guten Momenten in der Offensive (5., 15.), vor dem 1:1 rückte er überstürzt aus der Abwehrkette vor, und fehlte dann hinten (43.). Er stabilisierte sich - und seine Hintermannschaft. Rettungs-Flugeinlage (73.). Note: 3,0

Dan-Axel Zagadou: Drei Spiele hintereinander - das schaffte er zuletzt vor einem Jahr. Prags lauffreudige Angreifer bereiteten ihm Mühe. Haarscharf hob er vor dem 1:1 das Abseits gegen Milan Skoda auf (43.). Sah zurecht die Gelbe Karte (48.). Ganz ordentlich. Note: 3,0


Achraf Hakimi: Seine gefürchteten Flankenläufe musste er gegen Defensivarbeit eintauschen. Sah nicht glücklich aus bei der Chance von Olayinka (8.). Sprintete bei Kontern immer wieder nach vorne, bekam den Ball aber zu selten. Note: 3,5


Julian Weigl: Als Vertreter von Axel Witsel (Gesichtsfrakturen) diesmal ins Mittelfeld beordert. Prags Tomas Soucek erhielt dort zu viele Freiheiten von ihm. Stabilität konnte er nicht herstellen. Kassierte Gelb (66.) und für ein Allerweltsfoul dann die Ampelkarte (78.). Note: 4,5


Julian Brandt: Er war sofort im Spiel, legte die erste Chance auf (5. ) und leitete das 1:0 nach einem starken Laufweg ein. Im Zentrum sammelte er viele „zweite Bälle“. Seine Arbeit gegen den Ball hat er verbessert, gegen Slavia bekam er in den ersten 45 Minuten trotzdem wenig Zugriff. Nicht von ungefähr erzielte er bei einem seiner Vorstöße rotzfrech das 2:1 (61.). Note: 2,0

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Bildergalerie

Champions League, 6. Spieltag: BVB - Slavia Prag 2:1 (1:1)

Die Bilder der Champions-League-Partie zwischen Borussia Dortmund und Slavia Prag.
10.12.2019
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Bilder der Champions-League-Partie zwischen Borussia Dortmund und Slavia Prag.© dpa
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Raphael Guerreiro: Eine sehr unauffällige Partie des Portugiesen auf dem linken Flügel. Hinten okay, vorne verlor er ohne Not mehrere Bälle leichtfertig. Note: 3,5


Jadon Sancho: Legte los wie die Feuerwehr: Der erste Versuch verflog abgefälscht (4.), zum 1:0 einzuschieben war eine seiner leichtesten Übungen (10.). Seine laufende Statistik: fünf Spiele, sechs Tore. Dazu noch der Assist für Brandt (61.). Auch wenn viel misslang: In dieser Form Mister unbezahlbar! Note: 2,5


Thorgan Hazard: Als zentraler Stürmer war der Belgier an ganz vielen Szenen beteiligt, und ganz oft gingen Kleinigkeiten schief. Das ergab einen eher unglücklichen Gesamteindruck. Note: 3,5


Marco Reus: Kein Eigennutz, sondern ein überlegter Querpass ermöglichte das 1:0 (10.). Selber scheiterte er zweimal in allerbester Schussposition (15., 23.), da hätte der Kapitän das Spiel früh in eine eindeutige Richtung lenken können. Am Samstag gelang noch fast alles. Am Dienstag kaum etwas. Zum Glück spielte das im Ergebnis keine Rolle. Note: 4,0

Lukasz Piszczek, Leonardo Balerdi und Mahmoud Dahoud kamen nur noch zu Kurzeinsätzen un bleiben ohne Note.

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