Der BVB startet die Vorbereitung auf den Titel-Showdown bei Borussia M’gladbach. Ein Fragezeichen steht hinter dem Einsatz von Torhüter Roman Bürki - der Schweizer wurde in den vergangenen Tagen intensiv behandelt.

Dortmund

, 14.05.2019 / Lesedauer: 2 min

Für Roman Bürki ist der Mittwoch ein wichtiger Tag. Ein Härtetest soll Aufschluss darüber geben, ob Borussia Dortmunds Nummer eins im Saisonfinale in Mönchengladbach ins Tor zurückkehren kann.

Erst Training, dann Video-Analyse

Am Dienstag ist der BVB in die letzte Trainingswoche dieser Saison gestartet. Der Ablauf war wie immer, seit es keine Englischen Wochen mehr gibt für die Borussia. Erst Training, dann Video-Analyse der letzten Partie. Am Mittwoch wird es dann ernst für Bürki. Der Schweizer, der das letzte Heimspiel gegen Fortuna Düsseldorf wegen muskulärer Probleme verpasst hat, will unbedingt beim letzten Saisonspiel ins Tor zurückkehren.

Ab Mittwoch soll er seine Belastung steigern, unter strenger Überwachung, wie die Muskulatur anschließend auf das Training reagiert. Bürki wurde intensiv behandelt in den vergangenen Tagen, mit Physiotherapie, aber auch mit einer Spritzenkur. Noch gibt es eine realistische Chance auf die Rückkehr ins Tor.

Extrem positive Entwicklung

Der hinter dem Leipziger Peter Gulasci notenbeste Torhüter der Bundesliga wäre als Stütze im erwarteten Nervenspiel in Mönchengladbach extrem willkommen - ungeachtet seines Patzers in Bremen, der die Borussia nach einer souveränen 2:0-Führung noch den Sieg kostete. Dass seinem Stellvertreter Marwin Hitz eine Woche später ein beinahe identischer Fauxpas passierte, war eine der Kuriositäten dieser Bundesliga-Saison und dürfte Torwarttrainer Matthias Kleinsteiber Schweißperlen auf die Stirn getrieben haben.

Kampf gegen die Zeit! BVB-Torhüter Roman Bürki soll die Belastung langsam steigern

Bürki (r.) hat sich unter Torwarttrainer Matthias Kleinsteiber extrem positiv entwickelt. © imago

Beide Fälle aber sind als einmaliger „Blackout“ schnell abzuhaken. Bürki hat sich unter Kleinsteiber extrem positiv entwickelt, er ist zu einer Stütze auf dem Platz und Führungsfigur auch abseits des Rasens gereift. Neun seiner 31 Bundesliga-Spiele beendete er ohne Gegentreffer, einen schweren Patzer leistete er sich nur noch in Berlin.

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