Borussia Dortmund

BVB-Torhüter Kobel nach Supercup-Niederlage: „Dann ist das erstmal kacke“

Borussia Dortmund unterliegt dem FC Bayern München im Supercup. BVB-Torhüter Gregor Kobel verzweifelt an Robert Lewandowski - und findet klare Worte. Die Stimmen zum Spiel.
Marco Reus (r.) und der BVB unterlagen dem FC Bayern München im Supercup. © picture alliance/dpa

Borussia Dortmund unterliegt dem FC Bayern München im Supercup mit 1:3 (0:1). Robert Lewandowski trifft doppelt für den Rekordmeister (40., 74.), zudem netzt Thomas Müller ein (49.). Ein Traumtor von BVB-Kapitän Marco Reus (RN-Note: 2,0) in der 64. Minute bringt zwar neuen Schwung – letztlich sind aber die individuellen Fehler der Dortmunder ausschlaggebend, wie auch BVB-Trainer Marco Rose bei Sat.1 erklärte. Torhüter Gregor Kobel brachte es am Sky-Mikrofon auf den Punkt. Die Stimmen zum Spiel:

BVB verliert Supercup gegen Bayern München: Die Stimmen zum Spiel

Marco Reus (BVB-Kapitän): „In dem Moment habe ich mich über mein Tor gefreut. Wir hatten das Gefühl, wir können das zweite machen. Hintenraus haben wir uns leider selber ein Bein gestellt. Von der Energie und der Leidenschaft her fand ich es aber in Ordnung. Unsere rechte Seite war nicht die Schwachstelle, sondern wir haben wahrscheinlich schlecht verschoben.“

Gregor Kobel (BVB-Torhüter): „Wir haben eigentlich ein sehr gutes Spiel gemacht, haben geil gefightet. Am Ende war Bayern etwas kaltschnäuziger. Wir haben gezeigt, dass wir mehr als nur mithalten können. Wenn Robert Lewandowski vor einem steht, dann ist das erstmal kacke. Manuel Akanji hat trotzdem ein Riesenspiel gemacht. So etwas passiert jedem mal.“

Marco Rose (BVB-Trainer): „Wir haben drei Gegentore bekommen und nur eines geschossen, die Bayern haben den Titel – deswegen sind wir enttäuscht. Wir haben zu viele einfache Fehler gemacht, sind aber hervorragend zurückgekommen und haben den Bayern Dampf gemacht. Nach dem 1:2 hatten wir sie richtig am Haken, dann bekommen wir das vermeidbare 1:3 und es wird schwierig. Die Jungs haben aber gut gearbeitet und insgesamt ist das eine Leistung, aus der wir etwas Positives mitnehmen. Doch natürlich sind wir enttäuscht, wir wollten hier heute einen Titel mitnehmen.“

Julian Nagelsmann (Bayern-Trainer): „Wir haben sehr gut verteidigt und waren unheimlich aggressiv. Wir hatten gute Chancen und hätten noch eher in Führung gehen müssen. Die ersten zehn Minuten waren etwas konfus, in der zweiten Halbzeit hat Dortmund mehr Druck gemacht. Insgesamt ist das aber ein absolut verdienter Sieg für uns. Es waren eher leichtere Tore – aber wertvolle.“

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