BVB-Sechser Julian Weigl: Es ist ganz sicher nicht mucksmäuschenstill

Borussia Dortmund

Julian Weigl tritt dem Vorwurf entgegen, der BVB habe ein Problem mit dem Thema Emotionalität. Das 1:3 bei Union Berlin sei ein schlechter Auftritt der gesamten Mannschaft gewesen.

Dortmund

, 12.09.2019, 11:45 Uhr / Lesedauer: 1 min
BVB-Sechser Julian Weigl: Es ist ganz sicher nicht mucksmäuschenstill

BVB-Mittelfeldspieler Julian Weigl sagt: „Es ist bei uns ganz sicher nicht mucksmäuschenstill in der Kabine.“ © David Inderlied

Julian Weigl hat sich zu dem Vorwurf geäußert, es fehle bei Borussia Dortmund auf dem Platz an Emotionalität. Der BVB-Mittelfeldspieler erklärte in einem Interview mit der „Bild“: „Um es klar zu sagen: Es ist bei uns ganz sicher nicht mucksmäuschenstill in der Kabine.“ Auf die Frage, wer die Mannschaft motiviere, antwortete der 24-Jährige: „Natürlich ist Marco Reus einer, der immer vorangeht und versucht, die Mannschaft - wenn es nicht läuft - nochmal wachzurütteln. Auch Co-Trainer Edin Terzic hält Ansprachen. Ich denke nicht, dass das Thema Emotionalität ein Problem von uns ist.“

Weigl: „Lucien Favre hat seinen eigenen Ansatz“

Nach der 1:3-Niederlage im Auswärtsspiel bei Union Berlin am dritten Spieltag vor knapp zwei Wochen war Kritik laut geworden, der BVB habe sich auf dem Platz seinem Schicksal ergeben und sich zu wenig gegen die drohende Pleite gewehrt - einmal mehr gegen einen vermeintlich kleinen Gegner. Auch Trainer Lucien Favre war dabei zunehmend in den Fokus der Kritik geraten. „Lucien Favre ist jemand, der vieles analytisch sieht und vieles versucht, taktisch zu lösen“, sagte Weigl. „Da hat jeder Trainer seinen eigenen Ansatz.“

Das Spiel in Berlin sei einfach ein schlechter Auftritt der gesamten Mannschaft gewesen, erklärte Weigl. „Es hatte in diesem Spiel niemand einen guten Tag. Man hat gemerkt, dass keiner das Team mitreißen konnte. Aber wir werden das ansprechen. Und grundsätzlich gibt’s genügend Charaktere, die das bei uns können.“

BVB steht gegen Leverkusen in der Pflicht

Die erste Chance für einen Beweis dieser Aussage wartet am Samstag (15.30 Uhr, live auf Sky). Dann gastiert Bayer Leverkusen im Signal Iduna Park.

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