BVB-Rückkehrer Hummels: Das stimmt einfach nicht

Borussia Dortmund

Wenige Tage vor dem Bundesliga-Start äußert sich Mats Hummels erstmals öffentlich zu seiner BVB-Rückkehr. Der 30-Jährige will Siegermentalität vermitteln - und widerspricht Bayern-Trainer Kovac.

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, 12.08.2019, 07:30 Uhr / Lesedauer: 1 min
BVB-Rückkehrer Hummels: Das stimmt einfach nicht

Will mit dem BVB angreifen: Rückkehrer Mats Hummels. © Guido Kirchner

Über seine neue Rolle beim BVB sagte Hummels gegenüber dem „Kicker“: „Ich will mit Leben füllen, was von mir erwartet wird: gut zu spielen, die Verantwortung mit zu übernehmen, wenn es mal nicht läuft, in schwierigen Situationen meinen Mann zu stehen und die anderen mitzureißen.“ Es sei sein „Anspruch, Siegermentalität reinzubringen. Man muss anerkennen, dass die Siegermentalität in München nicht die schlechteste ist. Das sieht man seit mehr als 40 Jahren. Es muss Ziel sein, diese Haltung jetzt auch in Dortmund reinzubekommen.“

Regelmäßiger Austausch mit Hans-Joachim Watzke

Eine wichtige Rolle beim Transfercoup des Sommers hat Dortmunds Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke gespielt. „Wir“, so Hummels, „haben uns tatsächlich oft ausgetauscht. Nicht täglich aber regelmäßig. Er meldete sich auch mal, wenn es nicht so gut lief, das fand ich großartig von ihm. Und auch ich meldete mich öfter bei ihm in bestimmten Situationen.“

Der Darstellung von Bayern-Trainer Niko Kovac, er sei vor dem Konkurrenzkampf davongelaufen, widersprach Hummels: „Das stimmt einfach nicht. Mehr möchte ich dazu nicht sagen.“

Hummels hat auch in der Champions League große Ziele

Für die kommende Saison hat der Routinier mit dem BVB große Ambitionen - in Bundesliga und Champions League: „Mit unserer Mannschaft müssen wir uns auch in diesem Wettbewerb große Ziele setzen - ohne dass wir zu den Topfavoriten auf den Titel zählen.“

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