DFB-Pokal

BVB rechtzeitig in Form – die voraussichtliche Aufstellung gegen Gladbach

Gladbach gegen Dortmund, der aktuelle gegen den künftigen Trainer, ein K.o.-Spiel: Viel mehr Blutdruck geht nicht. Wir werfen einen Blick auf die voraussichtliche BVB-Aufstellung.
Erling Haaland ist im Sturm des BVB gesetzt. © picture alliance/dpa/Getty Images Europe/Pool

Zwei Borussias. Zwei Trainer. Zwei Titelkandidaten. Als hätte ein K.o.-Spiel im Viertelfinale des DFB-Pokals nicht per se genug Würze in sich, treibt das immergrüne Duell zwischen Gladbach und Dortmund (20.45 Uhr / live in der ARD) den Blutdruck in Westfalen und am Niederrhein auch aufgrund der brisanten Konstellation zusätzlich in die Höhe.

DFB-Pokal: Der Trend spricht für den BVB – und gegen Gladbach

„Es spielt nicht Marco Rose gegen Edin Terzic, sondern Gladbach gegen Dortmund“, legte Borussia Dortmunds Trainer Edin Terzic den Fokus auf die Partie, nicht auf die Protagonisten am Rand. Sein Kollege und Konkurrent in Mönchengladbach, Marco Rose, musste in der Pressekonferenz am Montag ein unangenehmes Fragen-Fegefeuer überstehen vor dem Duell gegen seinen zukünftigen Arbeitgeber, noch dazu in einer Phase, in der bei der Borussia vom Niederrhein der Trend eher flussabwärts geht bei nur einem Remis und vier Niederlagen aus den jüngsten fünf Spielen. Rose sagte, seiner Mannschaft „fehlen momentan die Ergebnisse“, die Rückschläge schlügen sich allmählich auch in der Stimmungslage nieder.

Das galt beim direkten Duell vor fünf Wochen auf der anderen Seite, das 2:4 in Gladbach erwischte den BVB an einer empfindsamen Stelle, es knackste an der Ehre und am Selbstverständnis. Doch seitdem sind die Entwicklungen der Borussias fast gegensätzlich: Der BVB sieht sich nach drei Siegen im Aufwärtstrend, Terzic mischte im selbstsicheren Plauderton die Vokabeln „glücklich“, „stolz“ und „zufrieden“ in seine Situationsbeschreibung. „Das wollen wir jetzt festigen.“

DFB-Pokal gegen Gladbach: BVB-Team kommt rechtzeitig in Form

Unübersehbar zeigt seine Mannschaft nicht mehr nur in Ansätzen, sondern über längere Passagen jene Dominanz und Intensität, die sie sich im Training wieder erarbeiten musste. Auf die Erfolge musste man zwar länger warten als geplant, „aber wir haben schon seit einiger Zeit ein gutes Gefühl beim Blick auf das Zusammenspiel von Trainer und Mannschaft“, sagte Sportdirektor Michael Zorc. Rechtzeitig für die heißesten Wochen im Spielkalender kommt der BVB in Form.

„Die Mannschaft kann mit viel Selbstvertrauen in dieses Spiel gehen“, meinte Zorc, der in den vergangenen Jahren immer wieder die Bedeutung des Pokal-Wettbewerbs hochgehalten hat und dies abermals unterstrich: „Das ist für uns eine Riesen-Chance, einen Titel zu holen.“

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Mögliche BVB-Startelf: Hitz – Meunier, Can, Hummels, Guerreiro – Bellingham, Dahoud, Brandt – Reus, Sancho – Haaland

  • Der Einsatz von Thomas Delaney (fiebriger Infekt) entscheidet sich erst kurzfristig. „Wir hoffen, dass er zum Kader gehören kann“, sagte Cheftrainer Edin Terzic. Nach Informationen der Ruhr Nachrichten konnte der Däne zumindest am Abschlusstraining teilnehmen.
  • Im Tor wird aller Voraussicht nach Marwin Hitz stehen, der in der Trainergunst aktuell vor Roman Bürki liegt.
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