BVB-Mittelfeldspieler Thomas Delaney: Wir sind auf dem richtigen Weg

Borussia Dortmund

Borussia Dortmunds Mittelfeldspieler Thomas Delaney fällt zwar für den Rest des Jahres verletzt aus - der Däne weiß aber mittlerweile, was dem BVB zuletzt auf dem Platz gefehlt hat.

Dortmund

, 05.12.2019, 19:20 Uhr / Lesedauer: 2 min

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"Brinkhoff's Ballgeflüster" mit Delaney, Geppert und Schnittker

„Das war ein ekeliges Spiel, aber ein schöner Sieg.“ Borusse Thomas Delaney brachte den 2:1-Sieg des BVB in Berlin mit dieser Aussage auf den Punkt. Der Dortmunder Mittelfeld-Malocher musste sich das Spiel allerdings von zuhause aus ansehen – genau wie die kommenden fünf Partien der Schwarzgelben.

Genauer gesagt, wird Thomas Delaney in diesem Jahr überhaupt kein Spiel mehr im Trikot der Borussia machen. Im November riss sich der Däne im Länderspiel gegen Irland zwei Bänder im Sprunggelenk und kann erst im neuen Jahr wieder sportlich angreifen. „Das dauert natürlich ein bisschen“, sagte Delaney am Dienstag, „aber es geht mir gut“. Der BVB-Mittelfeldspieler trägt eine Schiene, kann aber ohne Krücken laufen.

„Das war früh in der Saison vielleicht auch unser größtes Problem“

Und nachdem Delaney sich nun - gezwungenermaßen - das ein oder andere Spiel seiner Mannschaftskollegen im Fernsehen anschauen musste, weiß er mittlerweile, wo es beim BVB zuletzt gehakt hat.

BVB-Mittelfeldspieler Thomas Delaney: Wir sind auf dem richtigen Weg

BVB-Spieler Thomas Delaney ist trotz Verletzung guter Dinge. © BVB/Alexandre Simoes

„Wir“, erklärte der Däne beim „Brinkhoff‘s Ballgeflüster“ am Mittwochabend vor rund 250 Gästen, „sind auf dem richtigen Weg.“ Gegen die Hertha aus Berlin hätte die Borussia mit ein bisschen mehr „Lockerheit“ und „Freiheit“ gespielt. „Das war früh in der Saison vielleicht auch unser größtes Problem“, gab Delaney zu.

Der BVB muss mit mehr Lockerheit spielen

Nach Rückständen spiele der BVB immer „mit mehr Freiheit und einfach besser“, ergänzte Delaney und sprach damit das aus, was die Borussen-Fans in den vergangenen Wochen ein ums andere Mal vor den Fernsehgeräten und im Stadion verfolgen mussten: Der Einzug ins Pokal-Achtelfinale nach 0:1-Rückstand gegen Gladbach, ein grandioser 3:2-Champions-League-Sieg gegen Inter Mailand nach 0:2-Rückstand oder das 3:3 gegen Aufsteiger Paderborn nach einer desaströsen ersten Hälfte mit drei Gegentoren. Die Liste der Belege für Delaneys These ist lang.

Mit mehr Lockerheit und Freiheit spielen - die Analyse ihres Mannschaftskollegen sollten sich die Borussen also zu Herzen nehmen, auch, wenn die kommenden Spiele so vielleicht „ekelig“ werden. Die Siege sind dafür umso schöner.

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