Die Deutsche Bank hat den Fußballprofi Marius Wolf von Borussia Dortmund vor dem Landgericht Hagen verklagt und gewonnen.
Die Deutsche Bank hat den Fußballprofi Marius Wolf von Borussia Dortmund vor dem Landgericht Hagen verklagt und gewonnen. Für Wolf ist das ein teures, sehr teures Urteil. © dpa
Borussia Dortmund

Verklagt: BVB-Profi Marius Wolf wollte helfen und muss nun 180.000 Euro zahlen

Marius Wolf, Fußballprofi des BVB, leistet einem „Kumpel“ einen Freundschaftsdienst. Das geht schief. Die Deutsche Bank verklagt ihn. Jetzt muss Wolf zahlen, und zwar viel.

Die Geschichte beginnt mit einem offensichtlich nicht besonders kundigen Berater der Deutschen Bank. Der gewährt im Jahr 2018 – entgegen den Vorgaben der Deutschen Bank – einer Frau einen Kredit über 180.000 Euro, ohne dafür die üblichen Sicherungsnachweise zu verlangen. Es handelt sich um einen sogenannten „Kontokorrentkredit“, mit dem man einen kurzfristigen Zahlungsengpass überbrücken kann.

„Grundsätzlich gilt das vertraglich Vereinbarte“

Anwalt von Marius Wolf erhebt „Widerklage“ über 1,7 Mio. Euro

Die Deutsche Bank äußert sich nicht

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Ulrich Breulmann, Jahrgang 1962, ist Diplom-Theologe. Nach seinem Volontariat arbeitete er zunächst sechseinhalb Jahre in der Stadtredaktion Dortmund der Ruhr Nachrichten, bevor er als Redaktionsleiter in verschiedenen Städten des Münsterlandes und in Dortmund eingesetzt war. Seit Dezember 2019 ist er als Investigativ-Reporter im Einsatz.
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