BVB kratzt durch neuen Puma-Vertrag an den Top Ten Europas

Borussia Dortmund

Nicht nur sportlich will Borussia Dortmund mutig angreifen. Auch wirtschaftlich visiert der BVB neue Dimensionen an - und kommt dank eines neuen Ausrüstervertrages entscheidend voran.

Dortmund

, 18.07.2019, 13:30 Uhr / Lesedauer: 1 min
BVB kratzt durch neuen Puma-Vertrag an den Top Ten Europas

Marco Reus und der BVB schließen in Sachen Ausrüstervertrag bald wohl zu Tottenham auf. © imago

Der neue Ausrüstervertrag mit Puma, der gerade in den finalen Verhandlungen steckt, wird den Revierklub im europäischen Vergleich weit nach vorn spülen. Die Borussia kratzt an den Top Ten des Kontinents.

BVB rückt Tottenham auf die Pelle

Neun Millionen Euro jährlich bekommt der BVB bislang von Ausrüster Puma. Das reicht nur zu einem Mittelfeldplatz im europäischen Vergleich. Im neuen Vertrag, der die deutlich gewachsene Strahlkraft des deutschen Vizemeisters berücksichtigt, wird eine Summe von bis zu 30 Millionen Euro pro Jahr verankert sein.

Damit rückt der BVB Tottenham Hotspur auf die Pelle, der englische Spitzenklub kassiert von Ausrüster Nike rund 35 Millionen Euro pro Jahr. Die Spurs bekleiden damit laut einer Auswertung von „goal.com“ Rang elf in der Tabelle der europäischen Topvereine.

Bayern München kassiert zwischen 50 und 55 Millionen Euro

Die Bayern haben sich als bester deutscher Vertreter auf Rang zehn eingenistet. Adidas zahlt den Bayern pro Saison zwischen 50 und 55 Millionen Euro. Knapp davor finden sich der Champions-League-Sieger FC Liverpool (New Balance/52,5 Millionen Euro) und der italienische Rekordmeister Juventus Turin, der gerade mit Adidas einen neuen Acht-Jahres-Vertrag abgeschlossen hat, der pro Saison mit 53,6 Millionen Euro honoriert wird.

Die Spitzenplätze dieses Ausrüster-Rankings sind sowohl für den BVB als auch die Bayern unerreichbar. Der FC Barcelona bekommt von Nike 116 Millionen Euro pro Jahr – Platz zwei. Spitzenreiter Real Madrid streicht für seinen neuen Deal mit Adidas, der im nächsten Jahr startet, satte 128 Millionen Euro pro Spielzeit ein.

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