BVB-Keeper Bürki feiert Geburtstag – er ist immer noch die Nummer eins

Borussia Dortmund

Roman Bürki ist die klare Nummer eins bei Borussia Dortmund, daran hat auch die kurze Diskussion von vor ein paar Wochen nichts geändert. Die jüngsten BVB-Spiele sprechen für sich.

Dortmund

, 14.11.2020, 19:09 Uhr / Lesedauer: 2 min
BVB-Keeper Roman Bürki ist jetzt 30 Jahre alt.

BVB-Keeper Roman Bürki ist jetzt 30 Jahre alt. © David Inderlied/Kirchner-Media/BEAUTIFUL SPORTS/WUNDERL/POOL

Roman Bürki durfte an seinem 30. Geburtstag ein freies Wochenende genießen. Während die BVB-Nationalspieler quer durch Europa zerstreut für ihre Länder in der Nations League auf Punktejagd gehen durften oder mussten, je nachdem, wie man den Länderspielreisen während der Corona-Pandemie im Speziellen und dem jüngsten Wettbewerb der UEFA im Allgemeinen so gegenübersteht, stand für Borussia Dortmunds Torwart mal kein Fußball auf dem Programm.

BVB-Keeper Bürki: Der ruhige Profi wird 30

Es dürfte also entsprechend ruhig zugegangen sein im Hause Bürki. Große Feiern sind in diesen Tagen ohnehin nicht drin – und sie sind auch nicht unbedingt Bürkis Ding. Der Schweizer ist jedenfalls nicht für wilde Feiern oder ein über die Maßen extravagantes Privatleben bekannt, das übernehmen und übernahmen stets andere Spieler aus dem Dortmunder Kader, seitdem Bürki 2015 für 3,5 Millionen Euro Ablöse aus dem beschaulichen Freiburg zum BVB wechselte.

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Und auch sportlich ist wieder Ruhe eingekehrt in die Personalie Bürki. Das sah vor einem Monat – durchaus überraschend – noch ein bisschen anders aus. Damals hatte Lucien Favre mit der einen oder anderen Aussage zu seinem Torhüter-Personal für Stirnrunzeln bei Borussia Dortmunds Verantwortlichen und wohl auch bei der etatmäßigen Nummer eins gesorgt. Man werde sehen, wer am Wochenende im Tor stehe, hatte Favre vor dem Derby gegen den FC Schalke 04 am 24. Oktober gesagt, nachdem Bürki in den vier Spielen zuvor zunächst wegen eines Infekts nicht im Kader gestanden und später zweimal nur auf der Bank gesessen hatte, obwohl er wieder gesund gewesen war. Und selbst nach dem 3:0 gegen Königsblau, als Bürki wieder gespielt hatte, hatte sich Favre nicht öffentlich festlegen wollen. „Wir sprechen nicht darüber. Er war verletzt, er war krank. Wir werden sehen. Alle haben Konkurrenz“, meinte der BVB-Trainer nur.

Roman Bürki ist und bleibt die Nummer eins des BVB

Seitdem aber hat Bürki immer von Anfang an gespielt. In den jüngsten fünf Partien, seitdem er wieder zwischen den Pfosten steht, blieb Borussia Dortmund viermal ohne Gegentor. Nur bei der 2:3-Niederlage gegen Bayern München am siebten Spieltag, als Bürki trotz dreier Gegentore einer der besten Dortmunder auf dem Rasen war, musste Bürki Gegentreffer über sich ergehen lassen.

Bürkis Startelf-Mandat der vergangenen fünf Partien spricht für Michael Zorcs Aussage von vor einem Monat. Als Favre mitunter kryptisch über Bürki sprach, zeigte der BVB-Sportdirektor klare Kante. „Für mich ist die Sache klar“, sagte Zorc rund um das Schalke-Spiel. Bürki sei die letzten Jahre die Nummer eins gewesen und „es gibt aus meiner Sicht nicht viel Grund dazu, das zu ändern“.

Bürki selbst hat sich zu diesen Vorgängen nicht in der Öffentlichkeit geäußert – und er wird es wohl auch nicht mehr tun müssen. Der Mann aus Münsingen, der im vergangenen Juni seinen Vertrag beim BVB bis 2023 verlängerte, darf nach den zurückliegenden Wochen für sich beanspruchen, auch in seiner sechsten Saison bei Borussia Dortmund die erste Wahl im Tor zu sein. Und mit 30 Jahren muss man vielleicht ja auch nicht mehr alles kommentieren.

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