BVB gegen Frankfurt: Stöger zieht den richtigen Joker - Batshuayi macht den Unterschied

Zeitspiel

Der BVB ist in der Saison 17/18 auf dem Weg Richtung Champions League - doch das Heimspiel gegen Frankfurt kostet Nerven. Batshuayi macht den Unterschied.

Dortmund

von Dennis Winterhagen

, 14.02.2020, 16:00 Uhr / Lesedauer: 2 min
BVB gegen Frankfurt: Stöger zieht den richtigen Joker - Batshuayi macht den Unterschied

BVB-Trainer Peter Stöger (l.) bedankt sich bei Matchwinner Michy Batshuayi. © dpa

An diesem Sonntagabend im März 2018 trifft der Tabellendritte auf den Fünften. Der BVB hat sich nach der Entlassung von Peter Bosz im November gefangen und ist mit 42 Punkten wieder auf Kurs Champions League. Vor ausverkauftem Haus starten die Schwarzgelben schwungvoll, schnuppern durch Marco Reus (Schuss ans Außennetz) und Andre Schürrle (Kopfball) an der Führung.

Russ trifft ins eigene Tor, der BVB führt

wWenige Minuten später klingelt es im Frankfurter Kasten: Christian Pulisic schlägt eine präzise Flanke, doch bevor Reus eingreifen kann, befördert Eintrachts Marco Russ den Ball per Grätsche ins eigene Tor - der BVB führt.

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Dortmund drängt auf den zweiten Treffer: Der spielfreudige Mahmoud Dahoud schickt Reus, der klug auf Schürrle weiterleitet. Dessen Schuss aus spitzem Winkel landet am Außennetz (23.). Die BVB-Defensive um Manuel Akanji und Ömer Toprak hat die Eintracht-Offensive komplett im Griff, mit dem hochverdienten 1:0 geht es in die Halbzeit.

BVB-Joker Batshuayi ist sofort auf Betriebstemperatur

Nach dem Seitenwechsel zeigt sich ein anderes Bild: Frankfurt agiert nun deutlich offensiver. Der Ex-Dortmunder Kevin-Prince Boateng probiert es per Hacke, doch Roman Bürki ist auf dem Posten. Die BVB-Führung wackelt - Trainer Peter Stöger bringt Michy Batshuayi für Maximilian Philipp (60.).

Das soll sich als Glücksgriff erweisen - doch zunächst schlägt die Eintracht zu! De Guzman bringt den Ball in die Mitte, der ebenfalls eingewechselte Luka Jovic steht genau richtig und köpft zum 1:1 ein (75.). Jetzt wird es richtig wild. Im Gegenzug spielt Christian Pulisic den Ball auf „Batsman“ Batshuayi, der platziert abzieht und Lukas Hradecky im SGE-Tor keine Chance lässt (77.). Der BVB führt erneut. Reus verpasst im Abschluss den dritten Dortmunder Treffer.

Turbulente Schlussphase mit dem besseren Ende für den BVB

Stattdessen gleicht die Eintracht erneut aus: Danny Blum staubt nach einer flachen Hereingabe von Danny da Costa zum 2:2 ab (90.+1). Doch die Borussia hat auch dieses mal die passende Antwort parat: Lukasz Piszczek lupft den Ball in den Strafraum, Batshuayi nimmt das Leder an und schließt aus der Drehung heraus ab. 3:2 (90.+4). Der Signal Iduna Park bebt, der BVB holt einen emotionalen Heimsieg.

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