BVB bangt vor Bayern-Duell weiter um Reus und Sancho - Zorc mit Forderung an die Profis

Borussia Dortmund

Beim BVB gibt es vor dem Spitzenspiel bei Bayern München noch personelle Fragezeichen. Trainer Lucien Favre äußerte sich jetzt unter anderem zu den Einsatz-Chancen von Marco Reus.

Dortmund

, 07.11.2019, 13:55 Uhr / Lesedauer: 1 min
BVB bangt vor Bayern-Duell weiter um Reus und Sancho - Zorc mit Forderung an die Profis

Jadon Sancho, Marco Reus und Paco Alcacer wären für den BVB im Spiel gegen Bayern enorm wichtig. © imago images / Team 2

Vor dem Bundesligakracher gegen Bayern München am Samstag (18.30 Uhr, live auf Sky) wackeln die Einsätze von zwei BVB-Spielern. Ob Kapitän Marco Reus und Jadon Sancho in der Allianz Arena mit auflaufen können, steht immer noch nicht fest.

„Bei beiden müssen wir warten und wissen nicht, ob es klappt oder nicht. Das wird kurzfristig entschieden“, sagte Lucien Favre auf der Pressekonferenz am Donnerstag. „Wir haben zwei, drei Spieler, bei denen wir warten müssen, ob sie richtig fit sind. Egal wer spielt, der muss zu 100 Prozent fit sein.“

Jadon Sancho kämpft mit einer Zerrung

BVB-Kapitän Marco Reus laboriert seit dem 3:0-Sieg gegen Wolfsburg in der vergangenen Woche an einer Sprunggelenksverletzung und konnte zunächst nicht mit der Mannschaft trainieren.

Offensiv-Mann Jadon Sancho erwischte es am Dienstag beim Champions-League-Erfolg gegen Inter Mailand. In der 82. Minute musste Sancho mit Oberschenkelproblemen vom Feld. Mittlerweile steht fest: Der 19-Jährige hat eine Zerrung im linken Oberschenkel erlitten. Die Entscheidung über einen möglichen Einsatz gegen Bayern soll am Freitag nach dem Abschlusstraining fallen.

Eine weitere Personalie, die auf dem Platz gegen den Rekordmeister entscheidend sein kann: Paco Alcacer. Der Stürmer stand am Dienstag gegen Inter zwar endlich wieder auf dem Rasen, kam aber erst in der 64. Minute für Mario Götze. „Er hat nicht viel trainiert“, kommentierte Lucien Favre am Donnerstag. Ob es am Samstag in Bayern für einen Einsatz über die vollen 90 Minuten reicht, steht ebenfalls noch nicht fest.

Egal, wer auf dem Platz stehen wird, Sportdirektor Michael Zorc hat eine ganz klare Forderung an die elf Spieler, die sich den Münchnern stellen werden: „Wir müssen Männerfußball spielen, wir müssen Kerle sein. Das wird das Entscheidende sein. Wir müssen dagegen halten.“

Lesen Sie jetzt