BVB fährt mit zwei Bussen und breiter Brust nach Wolfsburg

dzBorussia Dortmund

Nach gut neun Wochen Pause bestreitet der BVB wieder eine Auswärtspartie. In Wolfsburg steht direkt viel auf dem Spiel. Organisation und Anreise verlaufen komplett anders als gewohnt.

Dortmund

, 22.05.2020, 20:48 Uhr / Lesedauer: 1 min

Der Tag vor dem Spiel begann für die Profis von Borussia Dortmund ungewohnt früh. Bereits um 9 Uhr versammelte sich der komplette Kader am Trainingsgelände in Brackel.

Der zweite Corona-Test der Woche stand auf dem Programm. Laut Vorgabe der Deutschen Fußball Liga muss dieser am Tag vor dem Spiel vorgenommen werden. Die Ergebnisse liegen bis spätestens 10 Uhr am jeweiligen Spieltag vor. Anschließend melden die Profi-Klubs ihre Kader.

Während es für die fitten BVB-Spieler direkt wieder nach Hause ging, absolvierten die angeschlagenen Akteure - Axel Witsel, Marco Reus, Dan-Axel Zagadou - ein individuelles Programm. Witsel trainierte nach seinem Muskelfaserriss schon wieder auf dem Platz und dürfte spätestens beim Spiel in Paderborn (31. Mai, 18 Uhr) wieder eine Option sein.

Watzke und Zorc zu Gast beim BVB-Training

Einige Stunden später, um kurz vor 16 Uhr, begann dann das Abschlusstraining in Brackel. Auch Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke und Sportdirektor Michael Zorc schauten kurz vorbei - und dürften erfreut zur Kenntnis genommen haben, dass die zuletzt angeschlagenen Emre Can und Giovanni Reyna wieder auf dem Platz standen. Um 19.30 Uhr brachten die beiden Mannschaftsbusse den BVB-Tross Richtung Dortmund. Im Vergleich zum 4:0 gegen Schalke rutscht U23-Spieler Chris Führich aus dem Kader.

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In den vergangenen Jahren hatte der BVB-Tross vor dem Spiel in Wolfsburg stets die Anreise per Zug bevorzugt - die Coronavirus-Pandemie lässt das derzeit aber nicht zu.

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