BVB-Coach Favre vor kniffligen Personalentscheidungen - Union ein unbequemer Gegner

Borussia Dortmund

Knifflige Personalentscheidungen, ein unbequemer Gegner: Lucien Favre hüllte sich vor dem Zweitrunden-Spiel im DFB-Pokal gegen Union Berlin noch mehr in Schweigen als sonst üblich.

Dortmund

, 30.10.2018, 14:21 Uhr / Lesedauer: 1 min
BVB-Coach Favre vor kniffligen Personalentscheidungen - Union ein unbequemer Gegner

Lucien Favre würde Paco Alcacer gerne wieder spielen lassen. Noch steht der Einsatz des Spaniers aber auf der Kippe. © dpa

Die Defensive muss Borussia Dortmunds Trainer in jedem Fall umbauen. So viel immerhin ließ sich der Schweizer am Dienstag entlocken: „Pokal“, meinte Favre, „das ist nie einfach!“ Beispiele gibt es in der Tat genug, und es ist beinahe auf den Tag genau erst zwei Jahre her, dass sich der BVB und Union Berlin in der gleichen Konstellation schon einmal begegnet sind – und der Bundesligist im Elfmeterschießen nach drei gehaltenen Strafstößen von Roman Weidenfeller nur knapp an einem Ausscheiden vorbeischrammte.

Bei Alcacer ist Vorsicht geboten

Vorsicht ist also geboten, und das gilt wohl auch für die Personalie Paco Alcacer – was Favre so allerdings nicht bestätigen mochte. Alcacer habe trainiert, Alcacer werde auch am Dienstag trainieren, „mal sehen, ich weiß es noch nicht.“ Die Vernunft dürfte allerdings eher dazu führen, dass man den Spanier angesichts der kommenden Aufgaben (Wolfsburg, Atletico Madrid, Bayern München) nicht zu früh in eine hohe Belastung schickt.

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Während Favre offensiv etliche Möglichkeiten bleiben, um „wahrscheinlich ein paar Änderungen“ vorzunehmen, bieten sich ihm in der Defensive nach dem Ausfall von Lukasz Piszczek nur noch wenige Optionen zu einer moderaten Rotation.

Hakimi wird wohl die Seite wechseln

Achraf Hakimi wird für Piszczeks Position gebraucht und dürfte die Seite wechseln, Favre braucht also einen Ersatz für die linke Seite. Abdou Diallo wäre die eine Möglichkeit, Ömer Toprak bekäme dann innen seinen ersten Startelf-Einsatz dieser Saison. Eine andere Variante scheint eher abwegig: Raphael Guerreiro wurde als Linksverteidiger mit Portugal zwar vor zwei Jahren Europameister, beim BVB allerdings hat Favre ihn bislang immer weiter vorne eingesetzt. „Wir werden sehen“, meinte er. Ein Satz, den er am Dienstag häufiger sagte.

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