BVB-Bosse sind gefragt! Dieser peinliche Tiefschlag darf nicht ohne Folgen bleiben

dzKommentar

Borussia Dortmund zeigt beim 3:3 gegen Paderborn eine desaströse Leistung. Dieser peinliche Tiefschlag darf nicht ohne Folgen bleiben. Sascha Klaverkamp kommentiert.

Dortmund

, 22.11.2019, 23:19 Uhr / Lesedauer: 1 min

Eine ganze Batterie schallender Ohrfeigen kassierte Borussia Dortmund am Freitagabend im eigenen Wohnzimmer. Das Liga-Schlusslicht Paderborn konterte den erschreckend schwachen BVB aus und legte schonungslos offen, dass etwas gewaltig schief läuft mit dieser Mannschaft und diesem Trainer.

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In München wehrlos verprügelt zu werden, das war schon schlimm genug. Aber bei der angestrebten Wiedergutmachung gegen das kleine Paderborn zuhause so plan- und mutlos zu agieren und erst dank eines Kraftaktes in letzter Minute den Totalabsturz noch zu verhindern, das war zweifelsohne ein peinlicher Tiefschlag, der nicht ohne Folgen bleiben wird in Dortmund.

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Nach dieser Demütigung ist endgültig klar, dass es ein „Das werden wir schon wieder hinkriegen“ nicht geben kann. Die BVB-Bosse sind gefragt, jetzt zu entscheiden, ob Lucien Favre diese Mannschaft noch in dem Maße erreicht, wie es ein Titelkandidat benötigt. Vom „Comeback“ gegen Paderborn in der Schlussphase darf sich niemand blenden lassen. „Inakzeptabel“ nannte BVB-Sportdirektor Michael Zorc die erste Halbzeit der Borussia. In der Tat. Schlimmer als diese Vorstellung geht es nicht.

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