BVB-Boss Watzke verzichtet auf Kandidaturen für DFL-Präsidium und Aufsichtsrat

Neustart mit Ärger

Die neue Ära der DFL startet mit Ärger: BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke zieht seine Kandidaturen für die Wahlen des neuen Präsidiums und Aufsichtsrats zurück.

Dortmund

, 20.08.2019, 23:01 Uhr / Lesedauer: 1 min
BVB-Boss Watzke verzichtet auf Kandidaturen für DFL-Präsidium und Aufsichtsrat

Hans-Joachim Watzke wird nicht für das DFL-Präsidium und den Aufsichtsrat kandidieren. © imago

Das meldete die Deutsche Presse-Agentur am Dienstagabend, zunächst hatte die „Bild“ berichtet. Der Grund für Watzkes Entschluss: Der 60-Jährige sei verärgert über einen Vorstoß des „Team Mittelstand“, bestehend aus Werder Bremen, Eintracht Frankfurt, Hertha BSC sowie den Zweitligisten VfB Stuttgart und Hamburger SV. Diese Klubs wollen offenbar höhere TV-Gelder für sich erstreiten - was zu Lasten der Top-Vereine wie dem BVB gehen würde.

Watzke sollte die neue BVB-Stimme werden

Wie die „Bild“ berichtet, habe Watzke eine Vorbereitungssitzung vor der DFL-Wahl am Dienstag in Berlin verärgert verlassen. Eigentlich sollte Watzke nach dem Rückzug des bisherigen DFL-Präsidenten Dr. Reinhard Rauball die neue Dortmunder Stimme in der Führungsriege des Zusammenschlusses der deutschen Profiklubs werden.

Der FC Bayern ist durch Finanzchef Jan-Christian Dreesen in der DFL vertreten, Schalke 04 durch Peter Peters, der am Mittwoch neuer Aufsichtsrats-Chef der DFL werden soll. Der Vorsitzende der Geschäftsführung, Christian Seifert (50), wird künftig auch „Sprecher des DFL-Präsidiums“ sein.

Mit dpa-Material

Lesen Sie jetzt
Hellweger Anzeiger Fakten zum Spiel

Warum Eintracht Frankfurt nur „eigentlich“ ein Lieblingsgegner des BVB ist

Meistgelesen