BVB bestätigt: Rode wechselt auf Leihbasis zurück zu Eintracht Frankfurt

Borussia Dortmund

Die Vollzugsmeldung ist keine Überraschung mehr. Sebastian Rode wechselt auf Leihbasis zu Eintracht Frankfurt. Es ist das vorläufige Ende eines teuren Missverständnisses.

Dortmund

, 27.12.2018, 17:38 Uhr / Lesedauer: 1 min
BVB bestätigt: Rode wechselt auf Leihbasis zurück zu Eintracht Frankfurt

Sebastian Rode hofft in Frankfurt auf mehr Einsatzzeiten als in Dortmund. © picture alliance

Sebastian Rodes Rückkehr zu Eintracht Frankfurt ist perfekt. Der 28 Jahre alte Mittelfeldspieler von Borussia Dortmund wechselt auf Leihbasis bis Saisonende zu dem Klub, bei dem er schon zwischen 2010 und 2014 spielte.

Rode: „Tolle Erinnerungen“

„Wir sind überzeugt, die Qualität des Kaders mit Sebastian, einem absoluten Teamplayer, weiter anzuheben“, erklärte Eintracht-Sportvorstand Fredi Bobic. Und Rode, der in Dortmund in der Hinrunde keine Rolle spielte und sich seit seinem Wechsel zum BVB im Sommer 2016 eigentlich nie wirklich durchsetzen konnte, sagte: „Ich bin sehr glücklich darüber, endlich wieder voll angreifen zu können. Ich habe die Fans bei der Eintracht in toller Erinnerung.“

BVB-Sportdirektor Michael Zorc erklärte: „Wir bedanken uns bei Sebastian Rode für sein Engagement bis zum heutigen Tag und wünschen ihm für seine Zeit bei der Eintracht viel Gesundheit und Spielpraxis.“

22 Pflichtspiele seit 2016

Rodes Wechsel zur Eintracht auf Leihbasis bedeutet für den BVB das vorläufige Ende eines teuren Missverständnisses. Seit 2016, als Rode für zwölf Millionen Euro vom FC Bayern München nach Dortmund wechselte, bestritt er nur 22 Pflichtspiele für Borussia Dortmund. Immer wieder warfen Verletzungen Rode zurück. Leistenprobleme, Stressreaktionen des Knochens, wieder Leistenprobleme – Rode war in seiner Zeit in Dortmund nur selten fit.

Doch es war nicht nur das Verletzungspech, das mehr Einsatzzeit verhinderte. Auch in dieser Saison spielte Rode keine Rolle, obwohl er die meiste Zeit fit war. In der vergangenen Saison fiel er bei den BVB-Bossen in Ungnade, weil er im Mai in der Fußballtalkshow von Jörg Wontorra auf Sky ausplauderte, dass Peter Stöger den BVB im Sommer wohl verlassen werde, obwohl das längst noch nicht offiziell kommuniziert war.

Rodes Vertrag in Dortmund läuft noch bis Ende Juni 2020. Seine Tage in Dortmund scheinen allerdings bereits jetzt gezählt.

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