Borussia Dortmund

BVB bestätigt: Bradley Fink wechselt zum FC Basel – Suche nach Nachfolger läuft

Wie erwartet verlässt Bradley Fink Borussia Dortmund und wechselt zum FC Basel. Beim Schweizer Erstligisten erhält der 19-Jährige einen Vertrag bis 2026. Beim BVB ist die Suche nach einem Nachfolger bereits in vollem Gange.
Bradley Fink im Trikot des FC Basel.
Bradley Fink wechselt nach drei Jahren in Dortmund zurück in seine Heimat zum FC Basel. © FC Basel

Bradley Fink wechselt wie erwartet zum FC Basel. Der 19-jährige Angreifer verlässt Borussia Dortmund und hat beim Schweizer Erstligisten einen Vertrag bis zum Sommer 2026, mit Option zur Verlängerung bis 2027 unterschrieben. Über die Vertragsmodalitäten haben alle Parteien Stillschweigen vereinbart. Die Ablöse dürfte im hohen sechsstelligen Bereich liegen. „Borussia Dortmund wünscht Bradley Fink für seinen nächsten Karriereschritt in Basel nur das Beste und wird die Leistungen des Stürmers auch im Trikot seines neuen Arbeitgebers genau im Blick behalten“, heißt es in einer Mitteilung des BVB.

Bradley Fink hat „brutal viel Lust“ auf Basel

„Der Call mit Trainer Alex Frei hat mich total überzeugt davon, dass ich mich beim FCB als Spieler und Person so weiterentwickeln kann, wie ich es mir erhoffe. Ich habe brutal viel Lust, beim FCB zu spielen und hoffentlich meinen Teil zum Erfolg beizutragen. Die Basler Fans sind extrem emotional und stehen immer voll hinter der Mannschaft, darauf freue ich mich besonders“, wird Fink in einer Mitteilung des FC Basel zitiert.

Bereits zu Wochenbeginn hatte sich der Stürmer von seinen Mannschaftskollegen verabschiedet. Vor drei Jahren war Fink aus der U16 des FC Luzern ins Nachwuchsleistungszentrum der Borussia gewechselt – und hatte seither eine stetige Entwicklung genommen. Im Mai wurde er mit der U19 der Schwarzgelben Deutscher Meister. Im Endspiel erzielte er den 2:1-Siegtreffer gegen Hertha BSC. Darüber hinaus erreichte er mit der BVB-U19 das Finale des DFB-Pokals und das Viertelfinale der Youth League.

Chance auf internationale Spiele

Teile der Saison-Vorbereitung absolvierte der Angreifer auch unter Edin Terzic bei den Profis. So reiste er als Ersatz für den erkrankten Sebastien Haller ins Trainingslager nach Bad Ragaz und wurde auch im Testspiel gegen den FC Villarreal eingesetzt. Der Durchbruch bei den Profis blieb dem 19-Jährigen bislang jedoch verwehrt. Er sollte in der U23 des BVB in der 3. Liga die nächsten Entwicklungsschritte machen. Hier war er seit Saisonbeginn unter Trainer Christian Preußer als Mittelstürmer gesetzt und erzielte beim 1:0 im Derby gegen RW Essen noch am vergangenen Samstag den Siegtreffer im Signal Iduna Park. Da Fink bei den Profis in der Offensiv-Hierarchie hinter Sebastien Haller, Anthony Modeste und Youssoufa Moukoko angesiedelt ist, zieht er nun einen Wechsel vor.

Beim 20-maligen Schweizer Meister erhofft sich Fink unter seinem neuen Trainer, dem Ex-Borussen Alexander Frei, regelmäßige Spielzeit auf hohem Niveau. In Basel trifft er in Torhüter Marwin Hitz zudem auf einen ehemaligen Vereinskollegen aus Dortmund. Darüber hinaus besteht für den 1,91 Meter großen Angreifer die Chance, in dieser Saison auch international zu spielen. Denn der FC Basel kämpft derzeit noch in den Play-Offs um die Qualifikation zur Conference League, wo er sich gegen ZSKA Sofia durchsetzen muss.

Beim FC Basel wartet großer Konkurrenzkampf auf Bradley Fink

Apropos durchsetzen: In Basel herrscht im Angriff ähnlich wie beim BVB ein starker Konkurrenzkampf. In Andi Zeqiri hat der Klub erst vor zwei Wochen einen Stürmer aus der Premier League von Brighton & Hove Albion ausgeliehen. Darüber hinaus stehen die Ex-Bundesliga-Knipser Adam Szalai (u.a. Mainz 05) und Jean-Kevin Augustin (RB Leipzig) im Aufgebot. Namhafte Konkurrenz also für Bradley Fink, der er sich ab sofort stellen wird. Beim FCB trauen sie ihrem Neuzugang jedenfalls eine Menge zu. „Es freut uns sehr, dass wir Bradley für einen Wechsel zum FCB begeistern konnten. Nach seiner Auslanderfahrung und seinen eindrücklichen Leistungen im internationalen Nachwuchsfußball, ist es jetzt ein guter Zeitpunkt für ihn, bei uns den nächsten Schritt in seiner Entwicklung zu machen“, sagt Basels Kaderplaner Philipp Kaufmann.

Die U23 des BVB hat unterdessen die Fahndung nach einem Nachfolger für Bradley Fink intensiviert. Da das Szenario eines Abgangs immer konkreter wurde, ist der Klub vorbereitet – und wird nun die eigenen Bemühungen intensivieren. Nach Informationen der Ruhr Nachrichten soll es eine Reihe von Kandidaten geben, die die Anforderungen erfüllen. Gesucht wird ein Zielspieler, möglichst groß, kopfball- und zweikampfstark. Kurzum: Einer wie Bradley Fink.

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