BVB bald mit eigener eSport-Abteilung? Geschäftsführer Cramer will es „anders“ machen

Borussia Dortmund

Borussia Dortmund hat dem eSport erneut eine Absage erteilt. Ganz will sich der BVB dem Thema aber nicht verschließen, wie Geschäftsführer Carsten Cramer betont.

Dortmund

, 12.02.2020, 10:30 Uhr / Lesedauer: 1 min
BVB bald mit eigener eSport-Abteilung? Geschäftsführer Cramer will es „anders“ machen

BVB-Geschäftsführer Carsten Cramer. © Guido Kirchner

Borussia Dortmund hat keine eSport-Abteilung. Und die wird es wohl in naher Zukunft auch nicht geben. Während andere Bundesligaklubs schon längst Kader aufgestellt haben, um an der Konsole mithalten zu können, sperrt man sich beim BVB. Aber nicht mehr ganz.

BVB will sich „auf unser Kerngeschäft“ konzentrieren

Wie Carsten Cramer, Direktor Vertrieb und Marketing bei Borussia Dortmund, gegenüber dem „Kicker“ klarstellte, will man sich nicht ganz verschließen. „Ich glaube nicht, dass jede neue Sportart aktiv von Borussia Dortmund angeboten werden muss. Wir haben auch keine Abteilung für Darts oder Basketball. Wir konzentrieren uns auf unser Kerngeschäft“, sagte er. Aber: „Borussia Dortmund verdammt das Ganze nicht.“

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Vielmehr will der BVB das Thema eSport anders angehen. „Natürlich wollen wir die Menschen erreichen, die diese Spiele betreiben. Deswegen ist der authentische Ansatz wichtig. Mit FIFA und Aktivitäten wie Fan-Turnieren, die wir jetzt entwickelt haben, ergibt das Sinn“, so Cramer.

Borussia Dortmund will im eSport die Verbindung zum Fußball

Ganz klar, will man aber eine Verbindung zum Fußball herstellen. „Es bleibt dabei: Strategiespiele wie Dota 2 oder League of Legends, die muss man nicht in einem schwarz-gelben Trikot spielen“, erklärte Cramer.

Borussia Dortmund ist aber auch klar, dass man diese Strategie immer wieder überdenken muss. „Wie wir uns in den nächsten Jahren weiterentwickeln, kann ich nicht sagen. Wenn wir merken, dass die Leute Bock darauf haben, dann werden wir uns dem nicht verschließen“, so der BVB-Geschäftsführer.

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