BVB-Abwehrchef Mats Hummels: Es ist verflucht wenig passiert

Champions League

Mats Hummels führt den BVB in Mailand erstmals als Kapitän aufs Feld. Nach der Niederlage hadert Dortmunds Abwehrchef mit dem frühen Gegentor und kritisiert das Offensivspiel.

Mailand

, 24.10.2019, 08:30 Uhr / Lesedauer: 2 min
BVB-Abwehrchef Mats Hummels: Es ist verflucht wenig passiert

BVB-Abwehrchef Mats Hummels tat sich schwer mit einer Analyse des Spiels in Mailand. © Kirchner/Christopher Neundorf

Es war eine Partie mit nur wenigen Torchancen. Teilen Sie die Ansicht, der BVB nicht hätte verlieren müssen?

Ja. Unsere Spielweise war heute, zu versuchen, die Stärken des Gegners rauszunehmen. Das haben wir bis zur 75. Minute eigentlich komplett gut gemacht. Dass sie mit ihrer einzigen Gelegenheit in Führung gehen, als bei uns das Abseits nicht funktioniert, war sehr ärgerlich. Ansonsten hätte man bei uns bis zur 70. Minute von einer sehr reifen Leistung sprechen können. So macht ein Treffer den Unterschied in der Bewertung.


Sie haben die wenigen Chancen angesprochen …

Es ist verflucht wenig passiert, bis auf die zehn Minuten vor dem Ende, als wir das Spiel öffnen mussten. Natürlich muss man sagen, dass wir im letzten Drittel nicht so gut gespielt haben wie wir das wollen. Wir hatten gute Phasen mit viel Ballbesitz, wo wir Inter auch hinten reindrücken konnten. Aber wir haben daraus zu wenige Chancen kreiert. Das wissen wir auch.

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Dass Sie auf Dreierkette mit drei Innenverteidigern umgestellt haben, ging zu Lasten der Offensive …

Ja, das ist ja auch logisch, dass wir da einen Spieler offensiv rausgenommen haben, das war aber gewollt und für ein Auswärtsspiel bei einer starken Mannschaft wie Inter auch okay.


Haben die Läufe in die Tiefe gefehlt?

Wir sind manchmal zu kurz gekommen, das haben die drei Innenverteidiger bei Inter dann mit ihrer Körperlichkeit auch gut gelöst. Klar fehlten uns einige tiefe Läufe, aber wir hatten die andere Herangehensweise heute. Wenn wir das zu Null bis zur 75. Minute halten, hätten wir es perfekt gelöst. Deswegen tue ich mich auch ein bisschen schwer, dieses Spiel zu analysieren. Der Plan ist eigentlich aufgegangen, nur dass das Ergebnis nicht dazu gestimmt hat.


Wie bewerten Sie die letzten zehn Minuten? Den direkten Vergleich zu gewinnen, das ist durch das zweite Gegentor schwerer geworden.

Das ist wurscht. Wenn wir das Rückspiel gewinnen, haben wir auch ohne direkten Vergleich eine gute Ausgangsposition. Spielen wir nur Unentschieden, wären wir auch bei 0:1 im direkten Vergleich raus. Es war die richtige Herangehensweise, es zu versuchen. Wir wollten mehr Druck machen, in den Situationen hatten wir dann aber zu viele leichte Ballverluste, so dass wir es nicht geschafft haben, Inter nochmal richtig einzuschnüren.

Wie passt dieses Spiel in den Gesamtkontext der vergangenen Wochen? Erst drei Unentschieden in der Liga, die Siege gegen Prag und Gladbach, jetzt dieser Rückschlag…

Ich glaube, man muss dieses Spiel isoliert sehen. Eine Niederlage auswärts in der Champions League bei einem so starken Team wie Inter kann passieren. Wenn wir unser Rückspiel gewinnen, ist alles in Ordnung in der Gruppe. Das muss jetzt aber auch kommen, ansonsten hätten wir uns unsere gute Ausgangslage selber verschlechtert. Es ist alles extrem ausgeglichen. Ich glaube, man wird erst nach dem Rückspiel wirklich sehen, wo wir in der Gruppe stehen.

Aufgezeichnet von Dirk Krampe in der Mixed Zone.
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