Alle Fakten zum BVB-Spiel: So könnte Dortmund in Köln spielen

Redakteur
Die BVB-Spieler bejubeln den Sieg gegen Schalke.
Die BVB-Profis wollen auch gegen den 1. FC Köln jublen. © dpa
Lesezeit

Borussia Dortmund tritt heute (15.30 Uhr, live auf Sky) beim 1. FC Köln an. Wir liefern alle Fakten zum BVB-Auswärtsspiel:

1. FC Köln gegen den BVB – welche Spieler fallen aus?

Köln: Andersson (Aufbautraining ), Chabot (Aufbautraining), Horn (Muskelverletzung), Lemperle (Sprunggelenk), Limnios (Aufbautraining), Olesen (Aufbautraining)

BVB: Bynoe-Gittens (Schulter-Operation), Dahoud (Schulter-Operation), Haller (Tumorerkrankung), Kobel (Rückenprobleme), Morey (Knie-Operation), Reus (Bänderverletzung im Sprunggelenk), Reyna (Zerrung), Schulz (nicht berücksichtigt), Hummels (Erkältung)



1. FC Köln gegen den BVB – so könnten beide Teams starten:

Köln: Schwäbe – Schmitz, Kilian, Hübers, Hector – Ljubicic, Skhiri – Thielmann, Kainz – Tigges, Adamyan

BVB: Meyer – Wolf, Süle, Schlotterbeck, Guerreiro – Bellingham, Can – Adeyemi, Brandt, Malen – Modeste

1. FC Köln gegen den BVB – das sagen die beiden Trainer:

Steffen Baumgart (1. FC Köln): „Dortmund hat eine hohe individuelle Qualität und im Sommer gute Spieler dazu geholt. Der BVB spielt konstant und solide. Wir treffen auf ein Spitzenteam, das defensiv gut steht und wenig zulässt.“

Edin Terzic (BVB): „Steffen Baumgart schafft es immer wieder, die eigenen Spieler besser zu machen. Köln hat einen guten Lauf, sie sind gefährlich bei Standards. Wir sind uns aber sicher, dass wir am Samstag eine gute Leistung zeigen und dann haben wir eine große Chance, das Spiel zu gewinnen.“



1. FC Köln gegen den BVB – die Fakten zum Spiel:

Kölner Serie: Der 1. FC Köln ging in dieser Bundesliga-Saison erst einmal als Verlierer (0:1 gegen Union Berlin) vom Platz (zwei Siege, vier Remis).

Der BVB wie ein gutes Pferd: Dortmund holte vier seiner fünf Siege in dieser Bundesliga-Saison mit einem 1:0. Nur zweimal hat es bislang fünf 1:0-Siege des BVB in einer Saison gegeben – zuletzt in der letzten Meistersaison 2011/12.


Dortmunder Minimalismus: Der BVB erzielte an den ersten sieben Spieltagen nur neun Treffer (der Bundesliga-Durchschnitt liegt bei zehn Toren), so wenige waren es zu diesem Zeitpunkt zuletzt vor acht Jahren (2014/15 ebenfalls neun). Keine andere Mannschaft hat so eine geringe Abschluss-Effizienz wie die Schwarzgelben.

Besondere Partie für Modeste: In seinen 135 Bundesliga-Spielen im FC-Trikot hat BVB-Neuzugang 64 Tore erzielt. Nur ein ausländischer Spieler traf häufiger für Köln: Toni Polster (79).


Statistik spricht für den BVB: Zum 93. Mal treffen Köln und Dortmund in der Bundesliga aufeinander. Der BVB verlor nur eins der vergangenen elf Bundesliga-Spiele gegen den FC (am 28. November 2020 mit 1:2). In den vergangenen fünf Partien in Köln blieb die Borussia ungeschlagen – letztmals verloren wurde beim FC am 19. Dezember 2015 – den 2:1-Siegtreffer für Köln erzielte – natürlich – Anthony Modeste.

BVB-Joker stechen: Fast die Hälfte seiner Saisontore (vier von neun) hat durch Einwechselspieler erzielt: Youssoufa Moukoko (2), Marius Wolf und Jamie Bynoe-Gittens trafen. Nur Bremen hat ebenso viele Jokertore auf dem Konto.


Hoch emotionales Trainerduell: Steffen Baumgart und Edin Terzic treffen als Cheftrainer erstmals in der Bundesliga aufeinander. Das bisher einzige Aufeinandertreffen hatte es im Achtelfinale des DFB-Pokals 20/21 gegeben, als die Borussia mit 3:2 gegen den SC Paderborn gewann. Der SCP holte in der Schlussphase eine 0:2 auf, musste dann aber in der Verlängerung nach einem packenden Fight ein höchst umstrittenes Gegentor zum 2:3-Endstand hinnehmen. Beim BVB-Siegtor (95.) stand Erling Haaland bei einem Pass von Thomas Delaney womöglich knapp im Abseits – es folgten hitzige Diskussionen auf und neben dem Spielfeld.

Dortmund noch ohne Standardtor: Möglicherweise nutzt Edin Terzic die Länderspielpause dazu, die Torgefahr des BVB bei Standardsituation zu erhöhen. Denn noch immer wartet die Borussia in dieser Saison auf ihren ersten Treffer nach einem ruhenden Ball. Klammert man die Elfmetertore aus, wartet Dortmund schon seit fast einem halben Jahr auf ein klassisches Standardtor – am 16. April traf Manuel Akanji beim 6:1-Heimsieg gegen Wolfsburg nach einem Freistoß von Marco Reus.