Ärger vor BVB-Heimspiel gegen Union: Polizei setzt Berliner Fans fest

Borussia Dortmund

Ärger im Vorfeld des BVB-Heimspiels gegen Union Berlin: Mehrere Fanbusse der Gäste werden von der Polizei festgesetzt und durchsucht.

Dortmund

, 01.02.2020, 21:21 Uhr / Lesedauer: 1 min

Ärger vor BVB-Heimspiel gegen Union: Polizei setzt Berliner Fans fest

Die Polizei stellte unter anderem Mundschutze und Boxhandschuhe sicher. © Polzei Dortmund

In der von der Polizei Dortmund am Samstagabend veröffentlichten Pressemitteilung heißt es, dass einige Union-Anhänger auf einem Rastplatz an der A2 bei Herford ausgestiegen seien und ein Gebäude der Rastanlage beschädigt hätten.

Kontrolle dauert bis weit nach Spielbeginn

Ein weiterer Vorfall habe sich dann im Kreuzungsbereich A2/A45 zugetragen. „Es stiegen vermummte Fans aus. Diese liefen in bedrohlicher Haltung auf ein Zivilfahrzeug der Polizei zu. Im weiteren Verlauf setzen die Busse ihren Weg fort und wurden zur Verhinderung weiterer Straftaten durch die Dortmunder Polizei einem Parkplatz zugeführt.“

Bei der Kontrolle, die bis weit nach Spielbeginn andauerte, wurden „diverse Gegenstände aufgefunden und sichergestellt“, unter anderem Mundschutze und Boxhandschuhe. Die Fanhilfe der Berliner („Eiserne Hilfe“) bezeichnte die Gründe für die Festsetzung bei Twitter als „schwammig“.

Polizei fertigt 17 Strafanzeigen

Insgesamt wurden von der Polizei im Rahmen des Spiels im Signal Iduna Park 17 Strafanzeigen (Landfriedensbruch, Körperverletzung, Sachbeschädigung, Bedrohung, Gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr, Diebstahl, Betrug, Beleidigung, Verstöße gegen das Versammlungsgesetz, Waffengesetz und gegen das Betäubungsmittelgesetz) gefertigt.

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