Zwei Einheiten der Bergkamener Feuerwehr ziehen unter ein Dach

dzFeuerwehr

Die Feuerwehr will ihre Einheiten aus Oberaden und Heil zusammenlegen – damit die dann gemeinsam ein neues Feuerwehrhaus in Oberaden beziehen. Bis die beiden Löschgruppen aber tatsächlich unter ein Dach schlüpfen, dauert es noch einige Jahre.

Bergkamen

, 30.07.2018, 05:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Als Standort für das neue Feuerwehrgerätehaus kommt das Grundstück der Jahnschule in Oberaden in Frage. Sie steht direkt neben der jetzigen Unterkunft der Löschgruppe Oberaden. Vorher muss die Jahnschule aber auf das Gelände der ehemaligen Burgschule umziehen. Und der dafür vorgesehene Neubau muss erst noch errichtet werden. Die Stadt will zwar in diesem Jahr den Abriss eines alten Traktes der Burgschule in die Wege leiten (wir berichteten). Aber der Umzug der Jahnschule wird wohl erst im nächsten Jahrzehnt über die Bühne gehen.

Gleichwohl werden die Bau-Fachleute aus dem Rathaus demnächst schon einmal einen genaueren Blick auf das Grundstück an der Jahnstraße werfen, sagte die Beigeordnete Christine Busch. Sie ist sowohl für die Schulen aus auch für die Feuerwehr zuständig. Nachdem klar ist, dass zwei Feuerwehr-Einheiten in den Neubau einziehen, muss der natürlich größer werden als ursprünglich vorgesehen. „Deshalb müssen wir prüfen, ob der Platz an der Jahnstraße dafür ausreicht“, sagte Busch. Diese Aufgabe werde das Baudezernat übernehmen.

Busch ist jedoch optimistisch, dass das Grundstück auch für einen größer konzipierten Neubau geeignet ist. Zumal auch einsatztaktische Gründe für diesen Feuerwehr-Standort sprechen. Gleichwohl müsse man genau hinsehen, sagte sie: „Diese Feuerwehrgerätehaus bauen wir mindestens für die nächsten 30 Jahre.“ Falls sich herausstellen sollte, dass das Areal an der Jahnstraße doch zu klein für die fusionierte Einheit Oberaden/Heil ist, müsste die Stadt nach einem anderen Grundstück in dem Ortsteil Ausschau halten.

Die Stadt kann sich in den kommenden Jahr verstärkt mit den Neubauplänen für die Feuerwehr befassen, weil sie zuletzt den Fuhrpark auf den neusten Stand gebracht hat. Im Frühjahr hatte sie ein neues Löschfahrzeug für die Einheit Mitte angeschafft. Es hat bereits einige Einsätze erfolgreich absolviert. Inzwischen hat Busch das rund 342.000 Euro teure Fahrzeug auch offiziell an die Löschgruppe Mitte übergeben.

Eine ähnlich Zeremonie steht in absehbarer Zeit auch der Löschgruppe Rünthe ins Haus. Der neue Rüstwagen für rund 412.000 Euro ist bereits bestellt. Busch rechnet damit, dass er im kommenden Jahr ausgeliefert werden wird.

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