Zur „Earth Hour“ geht das Licht aus, doch die Lichtkunst auf der Halde leuchtet weiter

dzAktion für Klimaschutz

Wie in den Vorjahren beteiligt sich Bergkamen an der Klimaschutzaktion „Earth Hour“, indem es die Lichtkunst abstellt. Das markanteste Werk, die Stele auf der Halde, leuchtet aber dennoch.

Bergkamen

, 25.03.2020, 14:48 Uhr / Lesedauer: 1 min

Wenn am Samstagabend die Bergkamener Lichtkunst in der Innenstadt erlischt, dann liegt das nicht an der Corona-Krise und auch nicht an einem Stromausfall. Vielmehr beteiligt sich das städtische Kulturreferat auch in diesem Jahr an der „Earth Hour“, einer symbolischen Aktion für den Klimaschutz. Die Umweltschutzorganisation WWF ruft dazu auf, am 28. März um 20.30 Uhr eine Stunde lang das Licht ausschalten, um so ein Zeichen für den Klimaschutz zu setzen.

Die „Waschtrommel“ im Kreisel am Rathaus in Bergkamen wird am Samstagabend für eine Stunde ausgeschaltet.

Die „Waschtrommel“ im Kreisel am Rathaus wird am Samstagabend für eine Stunde ausgeschaltet. © Stefan Milk

Die Stadt folgt dem Aufruf, indem sie ihre Lichtkunstwerke in der Innenstadt deaktiviert, die ihre Wirkung naturgemäß im Dunkeln entfalten. Das deutlichst sichtbare Lichtzeichen bleibt allerdings an: Der „Impuls Bergkamen“, eine leuchtende Stele, die auf der Halde steht.

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Vandalen hatten im vergangenen Jahr den Stromkasten beschädigt, der bisher nur provisorisch repariert wurde, erläutert Kulturreferentin Simone Schmidt-Apel: „Wenn der Techniker ihn jetzt öffnet, bekommt er ihn nicht mehr gesichert“. Deshalb leuchtet der Impuls auch während der „Earth Hour“. Abgeschaltet werden hingegen die auch „Waschtrommel“ genannte Medienskupltur „no agreement today, no agreement tomorrow“ im Kreisverkehr am Rathaus sowie die vier Stelen in den Innenstadt-Kreiseln.

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