Am Zaun neben der Jahnstraße haben Unbekannte die Querbalken mit brachialer Gewalt zerstört. Ortsvorsteherin Rosemarie Degenhardt fürchtet um die Sicherheit vor allem von Kindern. Direkt hinter dem Zaun befindet sich eine steile, metertiefe Böschung. © Michael Dörlemann
Jahnstraße in Oberaden

Zaun mit brachialer Gewalt kaputt getreten: Ärger über Zerstörungswut an der Jahnstraße

Unbekannte haben den Begrenzungszaun an der Jahnstraße zwischen Bahn- und Kanalbrücke mit Gewalt zerstört. Ortsvorsteherin Rosemarie Degenhardt fürchtet um die Sicherheit von Kindern.

Als Rosemarie Degenhardt, die Ortsvorsteherin von Heil, vor einigen Tagen von der Fleischerei Kralemann an der Jahnstraße kam, glaubte sie ihren Augen nicht zu trauen: Unbekannte haben den Zaun am Rand des Geh- und Radweges an der Haldenseite der Straße zwischen Wasserstraßen-Kreisel und Kanalbrücke an mehreren Stellen beschädigt.

Wer sich den Schaden anschaut, ist in der Tat überrascht. Am Zaun sind viele der unteren Balken mit brachialer Gewalt durchgebrochen worden. Möglicherweise sind die unbekannten Täter mit Anlauf und ihrem vollen Gewicht auf die Balken gesprungen.

Ortsvorsteherin sorgt sich um die Sicherheit von Kindern

Degenhardt ist nicht nur entsetzt über die sinnlose Zerstörungswut. Sie sorgt sich auch um die Sicherheit von Fußgängern und Radlern – auch weil sich hinter dem Zaun eine steile, mehrere Meter tiefe Böschung befindet. Sie fürchtet, dass vor allem kleinere Kinder hinunterfallen und sich verletzen könnten.

Der Landesbetrieb Straßen NRW hat den Schaden nach Angaben eines Sprechers schon registriert. Die beschädigten Balken sollen in nächster Zeit ausgetauscht werden. Leider komme es am Zaum immer wieder zu Schäden.

Degenhardt fordert deshalb ein stabileres Material – zum Beispiel eine Leitplanke aus Metall.

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Redaktion Bergkamen
Geboren 1960 im Münsterland. Nach dem Raumplanungsstudium gleich in den Journalismus. Mag Laufen, Lesen, Fußball und den BVB ganz besonders. An den Bergkamenern liebt er ihre Offenheit. Die Stadt ist spannend, weil sie sich im Strukturwandel ganz neu erfinden muss und sich viel mehr ändert als in anderen Städten.
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