Die Wohnung in dem Mehrfamilienhaus an der Pfalzstraße stand in Vollbrand. © Feuerwehr Bergkamen
Feuerwehr in Bergkamen

Wohnungsbrand: Bewohner muss ins Krankenhaus – Feuerwehr kann Gebäude retten

Die Flammen schlugen bereits aus zwei Fenstern, als die Feuerwehr am frühen Montagmorgen an der Pfalzstraße eintraf. Es brannte im ersten Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses.

Es war 5.33 Uhr am Montagmorgen, als die Melder der Bergkamener Feuerwehrleute losgingen. An der Pfalzstraße in Weddinghofen gab es einen Wohnungsbrand im ersten Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses. Menschenleben waren in Gefahr.

Flammen schlugen aus zwei Fenstern

Als die ersten Kräfte der alarmierten Einheiten aus Weddinghofen, Oberaden und Mitte eintrafen, schlugen die Flammen bereits aus zwei Fenstern eines Zimmers in der brennenden Wohnung. „Die Wohnung stand in Vollbrand“, schilderte Pressesprecher Patrick Gundlach, dass die Einsatzkräfte keine Zeit verlieren durften.

Drei Angriffstrupps im Einsatz

Mit drei Angriffstrupps ging die Feuerwehr vor. Zum einen galt es, die dort wohnenden Menschen aus dem Gebäude zu holen, zum anderen musste das Feuer in der brennenden Wohnung gelöscht werden. Eine „dritte Baustelle“, wie Gundlach es nannte, kam für Einsatzleiter Dirk Meyer-Jürgens aber noch hinzu: „Die Flammen schlugen auf das Dach über. Doch das hatten wir schnell im Griff“, schilderte Gundlach. Denn glücklicherweise war zunächst nur das Überdach von den Flammen, die aus den Fenstern schlugen, in Mitleidenschaft gezogen worden. Den drohenden Dachstuhlbrand konnte die Feuerwehr dann doch noch verhindern.

Aus der brennenden Wohnung konnte die Feuerwehr einen 60-jährigen Mann retten. Er kam mit einer Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus.

Mann aus brennender Wohnung gerettet

Auch einen 60-jährigen Mann konnte die Feuerwehr aus der brennenden Wohnung retten. Er kam mit einer Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus. Zwei weitere erwachsene Bewohner der betroffenen Wohnung wurden lediglich betreut und vor Ort untersucht. Sie brauchten zwar psychologische Betreuung, wurden aber nicht körperlich verletzt.

Wohnung ist nicht mehr bewohnbar

Bewohnbar ist ihre Wohnung allerdings nicht mehr. Sie brannte vollständig aus. Die Bewohner konnten zunächst anderweitig untergebracht werden. Das Ordnungsamt, das ebenfalls vor Ort war, musste sich nicht um eine Ersatzwohnung bemühen. Die anderen Wohnungen des Mehrfamilienhauses wurden von dem Brand nicht in Mitleidenschaft gezogen.

Kripo ermittelt

Zur Brandursache hat die Kriminalpolizei die Ermittlungen aufgenommen. In welchem Bereich der Wohnung das Feuer ausbrach, war für die Feuerwehr nicht mehr ersichtlich. „Die ganze Wohnung stand in Flammen“, schilderte Gundlach. Für die 34 Feuerwehrleute war der Einsatz gegen 8.30 Uhr beendet. Ebenfalls vor Ort gewesen waren Notarzt, drei Rettungswagen, sechs Polizeibeamte und Mitarbieter von Ordnungsamt und GSW.

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